Nutzfahrzeugservice
Digitaler Bremsenservice
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Digitalisierte Prozesse können beim Bremsenservice und der Sicherheitsprüfung (SP) häufig anfallende Arbeitsabläufe im eng getakteten Prüfalltag deutlich vereinfachen und stressfreier gestalten.
Die Überprüfung der Bremswirkung bei Nutzfahrzeugen bei der regelmäßigen Wartung oder im Zuge der gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsprüfung (SP) ist sowohl für Spediteure als auch für Werkstattbetreiber und Prüforganisationen ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Insbesondere Speditionsunternehmer und Fuhrparkverantwortliche beklagen angesichts des permanent steigenden Effizienzdrucks in der Transportbranche die für einen Bremsenservice oder die SP notwendigen Ausfallzeiten. Zudem binden die HU- und SP-Prüfungen viel Personal und Zeit, stellen Werkstattbetreiber immer wieder fest – insbesondere, wenn die Bremsprüfung noch auf herkömmlichen, analogen Bremsprüfständen (BPS) erfolgt.
Komplexe Abläufe, lange Vorbereitung
Die Bremsprüfung bei Nutzfahrzeugen und Bussen ist ungleich komplexer als bei Pkw. Denn bei Lkw und Anhängern ist eine Vielzahl unterschiedlichster Parameter zu beachten, etwa die individuelle Konfiguration des zu prüfenden Fahrzeugs, beispielsweise, ob es sich um eine simple Standard-Sattelzugmaschine oder um ein mehrachsiges Spezialfahrzeug handelt. Lkw und Trailer mit diversen Fahr- und Achsgestellen, individuellen Federungs- und dazu korrespondierenden Bremssystemen und anderen komplexen Konfigurationen erfordern viel und vor allem spezielles Know-how vom Prüfenden. Hinzu kommt die unterschiedliche Handhabung der Bremssysteme verschiedener Anhänger- und Auflieger-Varianten.
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