DPF endgültig vom Markt

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Bosal und Tenneco haben die Diskussionen um ihre Partikelfilter beendet und ihre ABE zurückgegeben. Bosal will in Kürze ein neues Produkt präsentieren.

Die Diskussionen um die Wirksamkeit der Nachrüstfilter der Firmen Bosal und Tenneco haben ein offizielles Ende gefunden. Beide Hersteller haben die Amtliche Betriebserlaubnis (ABE) für mehrere Partikelfiltersysteme zurückgegeben, meldet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in einem Rundschreiben.

Laut dem KBA wurde die ABE-Nummer 17097 für Bosal bereits zum 16. November gelöscht. Tenneco hat zum 19. November vier weitere ABE mit den Nummern 17135, 17147, 17094 und 17093 zurückgegeben. Der ZDK weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Rußpartikelfilter aus der Produktion der genannten ABE-Nummern, die nach dem 16.11.2007 bzw. 19.11.2007 gefertigt worden sind, nicht mehr mit einer entsprechenden ABE-Nummer versehen sein dürfen. Weiterhin dürfe eine Abnahmebescheinigung gemäß Anhang V Anlage XXVI zu § 47a StVZO für solche Teile von anerkannten AU-Werkstätten nicht mehr ausgestellt werden.

Bosal kommt mit verbessertem Produkt

Bosal hat inzwischen angekündigt, in Kürze weiterentwickelte Dieselpartikelfilter auf den Markt zu bringen. Für das überarbeitete Produkt habe das Unternehmen eine neue ABE beim KBA beantragt, heißt es in einem Schreiben des Herstellers. Die Querelen um die Bosal-Filter führt man auf unterschiedliche Auslegungen der Prüfnorm Anlage XXVI zu § 47 StVZO zurück. Die neuen Diesel-Oxikat-Filter von Bosal würden nun diese Anforderungen in jeder Hinsicht und Interpretation erfüllen, heißt es weiter.

Geplant sei außerdem, jenen Autofahrern, die einen der kritisierten Bosal-Filter eingebaut haben, anzubieten, ihren Filter "zu gegebener Zeit gegen den neuen Diesel-Oxikatfilter auszutauschen".