Interview mit ZDK-Geschäftsführer Jürgen Hasler
„Dürfen uns nicht verzwergen“
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Jürgen Hasler ist Leiter der neuen ZDK-Abteilung Politik in Berlin und Brüssel und koordiniert die politischen Aktivitäten des Verbands. Die müssen aus seiner Sicht insgesamt effizienter werden.
Warum sind Sie vom großen BDI – dem Spitzenverband der deutschen Wirtschaft – zum viel kleineren ZDK gewechselt?
Jürgen Hasler: So klein ist der ZDK gar nicht. Seit seiner Gründung vor 50 Jahren in Bonn als Zusammenschluss von Handel und Handwerk tritt er sichtbar und als großer Fachverband im ZDH auf. Insofern ist der ZDK mindestens genauso attraktiv wie die großen Fachverbände des BDI. Beim BDI besteht die Verkehrsabteilung aus sechs Beschäftigten und es galt immer Kompromisse über alle Verkehrsträger, d. h. Schiene, Straßen und Wasserstraßen, zu finden. Mein Politikteam in Brüssel und Berlin ist genauso groß, aber wir konzentrieren uns auf die Belange des Kfz-Gewerbes. Hier bietet der ZDK ein klar umrissenes Themengebiet. Zudem ist das ZDK-Team mit seinen 66 Mitarbeitern ein starkes Expertengremium, um hier etwas zu bewegen.
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