EBDA mit neuer Führungsspitze

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Regine Ungeheuer ist zur neuen Präsidentin des Europäischen BMW- und Mini-Partnerverband (EBDA) gewählt worden.

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Europäischen BMW- und Mini-Partnerverband (EBDA) in Frankfurt wurde Regine Ungeheuer zur neuen Präsidentin gewählt. Der Karlsruherin stehen die ebenfalls neuen Vize-Präsidenten Franz Kuen aus Italien sowie Hans Verouden aus den Niederlanden zur Seite. Regine Ungeheuer führte über 15 Jahre den gleichnamigen BMW-Händlerbetrieb, ein Familienunternehmen mit fünf Standorten. Zum Jahreswechsel hat die Diplom-Informatikerin das Gesamtunternehmen an die Emil Frey-Gruppe verkauft. Eine Satzungsänderung hat es möglich auch einen Präsidenten zu wählen, der nicht BMW- oder Mini-Partner ist.

Drei Jahre habe der Schwerpunkt der Arbeit des EBDA vor allem auf der Beschwerde bei der EU-Kommission gelegen, teilte der Verband mit. Nachdem das Verfahren im März 2006 für EBDA überwiegend erfolgreich abgeschlossen worden sei, beschlossen die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung eine Neuausrichtung der Verbandsarbeit unter neuer Führung.

Regine Ungeheuer sieht es als ihre wichtigste Aufgabe an, die Zusammenarbeit mit der BMW AG zu intensivieren. "Wir müssen nach vorne blicken", sagte Ungeheuer. "Die Situation der BMW-Partner in Europa ist bei weitem nicht so glänzend wie die der BMW AG. Aber wir wollen nicht jammern, sondern konstruktiv und gemeinsam mit BMW Konzepte für eine erfolgreiche Zukunft erarbeiten."