Ehrung für Fritz-Peter Lang
30 Jahre im Dienst für die Kollegen - das ist die Ehrenmitgliedschaft im VW/Audi-Händlerverband wert. Lang bleibt Präsidiumsmitglied des Europa-Beirates.
Konsequent bis auf die Knochen – so haben viele Händlerkollegen und die Mitarbeiter des VW-Konzerns den Stuttgarter VW- und Audi-Händler Fritz-Peter Lang in zahlreichen Verhandlungen und bei der Arbeit für den VW-/Audi-Händlerverband erlebt. Nach der Mehrheitsbeteiligung des VW-Konzerns mit 51 Prozent am Autohaus Hahn + Lang in Stuttgart mit Wirkung zum 1. Januar 2004 (kfz-betrieb ONLINE berichtete) ist Fritz-Peter Lang auf dem Beiratskongress in Berlin nun von seinen Ämtern zurückgetreten.
Lang im Gespräch mit kfz-betrieb ONLINE: "Ich möchte durch die Mehrheitsbeteiligung keinen Interessenskonflikt. Darüber hinaus bin ich nach der Beteiligung ja nicht mehr geschäftsführender Gesellschafter, sondern nur noch Gesellschafter." Der streitbare Schwabe, der sich selbst gerne als "Entscheider aus dem Bauch" bezeichnet, gehört zu den demokratisch gewählten Beiräten der ersten Stunde des VW-/Audi-Händlerverbandes. Er steht ohne Unterbrechung seit 30 Jahren im Dienste seiner Kollegen und Kolleginnen. Hut ab vor soviel ehrenamtlichen Engagement.
Lang war 21 Jahre regionaler Sprecher, leitete 15 Jahre den Fachkreis Verkauf und gehörte 10 Jahre dem Präsidium des Verbandes an. Seit 1995 ist er der Delegierte im Europabeirat der VW- und Audi-Händler und gehört seitdem auch dessen Präsidium an. 1999 wurde Lang zum Präsidenten des Verbandes gewählt. Konsequenterweise hat Lang auf dem Kongress des Europabeirates vor drei Wochen in Zürich nicht mehr für das Präsidentenamt kandidiert. Auf Wunsch der dort anwesenden Kollegen wurde er wegen seiner Verdienste und langjährigen Erfahrung als Past- und Vizepräsident in das Präsidium des Europa-Beirates bestellt.