Einbau der Lkw-Mautgeräte nicht kostenlos
Einschlägige Pressemeldungen über einen angeblich kostenlosen Einbau der OBU-Geräte haben zu Unsicherheiten bei Werkstätten geführt, die Mitglied des Toll-Collect-Servicepartner-Netzes sind.
Einschlägige Pressemeldungen über einen angeblich kostenlosen Einbau der OBU-Geräte haben zu Unsicherheiten bei Werkstätten geführt, die Mitglied des Toll-Collect-Servicepartner-Netzes sind. Dem ZDK ist es in Gesprächen mit dem Hause Toll Collect nun gelungen, zur Klärung des Sachverhaltes beizutragen.
Danach haben Konsortium und Bund lediglich vereinbart, auf eine "Mautvorauszahlung" zu verzichten. Ursprünglich war vorgesehen, dass jedes Fahrzeuggerät gegen eine Vorauszahlung in Höhe von 300 Euro dem Maut-Kunden zur Verfügung gestellt wird. Die Vorauszahlung wäre dem Nutzer für das jeweilige Fahrzeuggerät gutgeschrieben und auf die künftige Mautschuld angerechnet worden. Dieser Prozess ist nun durch den Wegfall der Mautvorauszahlung vereinfacht worden.
Dies bedeutet, dass nach wie vor jedes Gerät im Eigentum der Toll Collect verbleibt und durch einen der autorisierten Servicepartner eingebaut wird. Dabei sind die Kosten des Einbaus unverändert durch den Nutzer zu tragen. Insofern ergibt sich keine Änderung im Hinblick auf das von Toll Collect veröffentlichte Bonussystem. Dies bedeutet weiterhin, dass wie geplant der jeweilige Mautkunde bzw. Spediteur dem Servicepartner den Auftrag für den Austausch des bereits eingebauten Fahrzeuggerätes bzw. den Einbau des neuen Fahrzeuggerätes erteilt. Von Toll Collect ausgestellte Gutscheine zur Verrechnung der Einbau- bzw. Ausbaukosten muss er der Einbauwerkstatt aushändigen.