6. Platz Service Award Eine gute Entscheidung
Bereits auf dem Weg zum Autohaus Köhler trifft man in Mainburg auf dessen Leitspruch „Auto Köhler – eine gute Entscheidung“. Eine großes Schild an einer Hauswand weist den Weg durch Dass man sich offensichtlich wirklich gut entschieden hat, spürt man gleich, wenn man das Autohaus betritt. Alle Jurymitglieder erklärten einmütig: „Hier würde ich mein Auto gern zum Service bringen." Zwei freundliche Mitarbeiterinnen vermitteln den Eindruck, man sei willkommen und hier zu arbeiten mache Spaß.
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Bereits auf dem Weg zum Autohaus Köhler trifft man in Mainburg auf dessen Leitspruch „Auto Köhler – eine gute Entscheidung“. Eine großes Schild an einer Hauswand weist den Weg durch die Kleinstadt.
Das alles sei kein Zufall, erklärt Geschäftsführer Klaus Köhler. „Wir haben sehr viel über die elementaren Dinge wie Freundlichkeit und Aufmerksamkeit geredet. Außerdem sind unsere Mitarbeiter dazu verpflichtet, Testkäufe in anderen Autohäusern zu machen. Dabei fällt ihnen am ehesten auf, welche Fehler passieren können.“ Dass jeder Kunde, der zum verabredeten Werkstatttermin kommt, sofort bedient wird, dafür sorgt eine Mitarbeiterin, die von 7 bis 10 und von 14 bis 16 Uhr arbeitet. Sie ist für den Kunden da, bis der Serviceberater Zeit hat und bereitet bis dahin alle organisatorischen Dinge vor. Um sich allen Kunden ausreichend widmen zu können, versuchen die Köhler-Mitarbeiter, ihre Kunden davon zu überzeugen, ihre Fahrzeuge auch außerhalb der gefragten Zeiten – 7:30 Uhr bis 9:30 Uhr – in die Werkstatt zu bringen oder sie dort abzuholen. So kann zum Beispiel der Notdienst-Mitarbeiter auch nach 18 Uhr ein Fahrzeug herausgeben.
Interessante Anreize für die Mitarbeiter
Trotz alledem merken auch die Mainburger, dass das Endkundengeschäft in der Werkstatt zurzeit zäh läuft. Doch Auto Köhler kann das durch zwei andere Geschäftsfelder gut ausgleichen. Da wären die vier Abschleppfahrzeuge, die viel Arbeit in die Werkstatt holen, und das ungewöhnlich große Gebrauchtwagengeschäft, das für 30 Prozent des Werkstattumsatzes sorgt. Seit etwa 18 Monaten arbeitet der Betrieb auch fest mit der Direktannahme. Etwa 60 bis 70 Prozent der Kundenfahrzeuge nehmen den Weg in die Werkstatt über die Hebebühne. Köhlers Ziel sind 80 Prozent.
Für den aktiven Verkauf zusätzlicher Werkstattstunden hat das Autohaus ein Provisionssystem entwickelt. Anreize für die Servicemitarbeiter gibt es zum Beispiel, wenn sie mehr als die acht vorgegebenen Werkstattdurchgänge pro Tag oder mehr als 2 750 Euro Serviceerlös erreichen. Pro Durchgang mehr gibt es ein Prozent des durchschnittlichen Serviceerlöses. Die Mehrerlöse werden ebenfalls mit einem Prozent provisioniert. Aber es kann auch passieren, dass Köhler einen Teil der Prämien nicht auszahlt, wenn zum Beispiel die Zahl der Wiederholreparaturen über dem Durchschnitt der Region liegt.
Eigene Qualität regelmäßig überprüfen
Klaus Köhler und sein Serviceleiter Erwin Plescher wissen sehr wohl, dass Erfolge immer wieder neu erarbeitet werden müssen. Deshalb führen sie vier Mal im Monat interne Werkstatttests durch. Außerdem gibt es einmal im Jahr einen Workshop für die Mitarbeiter, in dem altes Wissen aufgefrischt und neues vermittelt wird.
In diesem Jahr kümmert sich das Autohaus besonders um die Rückgewinnung von Kunden. Alle diejenigen, die seit drei Jahren nicht bei den Köhlers waren, werden angeschrieben. Ganz sicher kommt dann auch der eine oder andere wieder in den Genuss des freundlichen Empfangs in der Max-Sprenger-Straße.
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