Kündigungen der Händlerverträge Wofür Händler Ausgleichsansprüche haben – und wofür nicht

Von Doris S. Pfaff 5 min Lesedauer

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Stehen einem gekündigten Autohändler Entschädigungsansprüche durch den Hersteller zu? Etwa für Investitionen und Umbau ins Autohaus und für Tageszulassungen? Die Antworten dazu lieferte der ZDK in einem kostenlosen Webinar. Nicht alles, was im Vertrag steht, müssen Händler so hinnehmen.

Mit einer Frist von zwei Jahren erhielten 88 Skoda-Händler die Kündigung ihres Vetriebsvertrags. Auch andere Marken agieren ähnlich. Das Thema Verlust des Händlervertrags ist für viele Unternehmen auch emotional behaftet. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Mit einer Frist von zwei Jahren erhielten 88 Skoda-Händler die Kündigung ihres Vetriebsvertrags. Auch andere Marken agieren ähnlich. Das Thema Verlust des Händlervertrags ist für viele Unternehmen auch emotional behaftet.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Welche Ansprüche stehen Händlern gegenüber ihren Herstellern zu, wenn es zur Vertragskündigung gekommen ist? Wann stehen ihnen Ausgleichsansprüche zu? Was bedeutet das für getätigte Investitionen und vor allem für den Fahrzeugbestand des Händlers? Antworten auf diese Fragen bot die Rechtsabteilung des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in einem kostenlosen Webinar mit dem Titel „Kündigung des Kfz-Händlervertrages durch den Hersteller/Importeur – Was tun?“ Das Interesse war groß: Knapp 300 Teilnehmer verfolgten den Vortrag von ZDK-Juristin Marion Nikolic.

Wie virulent das Thema ist, zeigen auch die aktuellen Nachrichten. Erst vor wenigen Tagen kündigte Skoda Auto Deutschland an, sein Händlernetz um 88 Vertragspartner zu bereinigen.