Erstes Keyless-System besteht Sicherheitstest

Von sp-x

Anbieter zum Thema

Keyless-Systeme sind praktisch, bergen aber große Sicherheitsrisiken. Der ADAC konnte bislang alle getesteten Modelle problemlos mit Funk-Verlängerung öffnen. Jetzt meldet der Club die erste Ausnahme.

Keyless-Systeme sind praktisch, aber auch unsicher.(Bild:  ADAC)
Keyless-Systeme sind praktisch, aber auch unsicher.
(Bild: ADAC)

Es geht also doch sicher: Keyless-Schließsysteme für das Auto müssen kein Einfalltor für Kriminelle sein, meldet der ADAC. Als erstes Pkw-Modell hat nun der Land Rover Discovery den Funkschloss-Test des Automobilclubs bestanden.

Anders als bei den mehr als 180 bisher überprüften Modellen ließen sich bei dem mindestens 50.000 Euro teuren SUV durch Manipulation der Schließtechnik weder die Türen öffnen noch der Motor starten. Laut Hersteller sollen auch die 2018er-Modelle Range Rover, Range Rover Sport und der Jaguar E-Pace mit derselben Technik ausgestattet sein.

Der Automobilclub hatte Anfang 2017 systematische Sicherheitslücken bei sogenannten Keyless-Systemen aufgedeckt. Das Problem betrifft Modelle aller Marken. Mit negativem Ergebnis überprüft wurden sowohl gängige Autos wie VW Golf, Mercedes E-Klasse oder BMW 3er als auch Exoten wie Toyota Mirai, Ford Mustang oder Subaru Levorg. Bei ausnahmslos allen Kandidaten ließen sich die Funksignale der Autoschlüssel aus der Ferne abgreifen und anschließend zum Aufschließen und Starten des Fahrzeugs missbrauchen. Die dazu erforderlichen Geräte lassen sich dem Automobilclub zufolge für rund 100 Euro aus handelsüblichen Elektronikbauteilen von Laien selbst herstellen.

(ID:45215208)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung