Razzien EU-Kartellwächter durchsuchen Reifenhersteller

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Wegen des Verdachts auf illegale Preisabsprachen haben die europäischen Kartellbehörden mehrere Reifenhersteller in verschiedenen Mitgliedsstaaten im Visier. Darunter ist auch Continental.

(Bild:  EU-Kommission - Audiovisueller Dienst)
(Bild: EU-Kommission - Audiovisueller Dienst)

Die EU-Kartellbehörden haben sich am Dienstag mehrere Reifenhersteller in einigen Mitgliedsstaaten in einer Razzia vorgeknöpft, darunter auch den deutschen Dax-Konzern Continental. Dieser bestätigte, dass seit diesem Tag Untersuchungen europäischer Kartellbehörden beim Konzern in Deutschland stattfinden. Weiter wollte sich das Unternehmen zu dem laufenden Verfahren nicht äußern.

Wie es von der Europäischen Kommission in Brüssel hieß, geht es um den Anfangsverdacht, dass mehrere Firmen im Bereich des Reifenersatzgeschäfts für Pkw, Lieferwagen, Lkw und Busse Preise abgesprochen und damit gegen Wettbewerbsrichtlinien verstoßen haben könnten. Die Untersuchungen hätten unangekündigt stattgefunden. Firmennamen nannte die Brüsseler Behörde nicht. Die Conti-Aktie fiel am Nachmittag spürbar.

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