Kfz-Reparaturdaten EU modernisiert OBD-Zugang

Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

Für freie Kfz-Betriebe ist ein Meilenstein erreicht. Die EU sichert ihnen einen diskrimierungsfreien Zugang zu den Fahrzeugdaten. Der ZDK wertet dies als Erfolg seiner Lobbyarbeit.

Auch markenungebundene Werkstätten dürfen nicht von standardisierten Infos zu Diagnose und Software durch herstellerspezifische Hürden ausgeschlossen werden – die EU hat eine Anpassung der Verordnung unter anderem zu den Regelungen zum OBD-Zugang beschlossen.(Bild:  ProMotor)
Auch markenungebundene Werkstätten dürfen nicht von standardisierten Infos zu Diagnose und Software durch herstellerspezifische Hürden ausgeschlossen werden – die EU hat eine Anpassung der Verordnung unter anderem zu den Regelungen zum OBD-Zugang beschlossen.
(Bild: ProMotor)

Die EU-Kommission hat den delegierten Rechtsakt zur Änderung des Anhang X der Verordnung (EU) 2018/858 final angenommen. Für Kfz-Betriebe bedeutet die Reform: Moderner, diskriminierungsfreier Zugang zu Fahrzeugdaten – für E-Fahrzeuge, ADAS und Batterien. Auch markenungebundene Werkstätten dürfen nicht von standardisierten Infos zu Diagnose und Software durch herstellerspezifische Hürden ausgeschlossen werden.

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) reagiert erleichtert und wertet das Ergebnis als Erfolg seiner Lobbyarbeit. In der Vergangenheit hatte das Kfz-Gewerbe immer wieder auf die Folgen der EU-Verordnung für freie Kfz-Betriebe hingewiesen. Ein uneingeschränkter und fairer Zugang zu den Fahrzeugdaten ist für die markenunabhängigen Kfz-Servicebetriebe unabdingbar.