EU-Parlament ZDK begrüßt Votum für „Recht auf Reparatur“

Von Nick Luhmann 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Mit großer Erleichterung reagiert das Kfz-Gewerbe auf die Entscheidung des Europa-Parlaments, den Entwurf der Richtlinie zum „Recht auf Reparatur“ anzunehmen. Jüngste Vorstöße, die für das Kfz-Gewerbe erhebliche Nachteile gehabt hätten, blieben dabei unberücksichtigt.

Bundesinnungsmeister Detlef Peter Grün freut sich über die Entscheidung des Europa-Parlaments, die neue Richtlinie „Recht auf Reparatur“ nicht für die Kfz-Branche anzuwenden. (Bild:  Kfz-Grün)
Bundesinnungsmeister Detlef Peter Grün freut sich über die Entscheidung des Europa-Parlaments, die neue Richtlinie „Recht auf Reparatur“ nicht für die Kfz-Branche anzuwenden.
(Bild: Kfz-Grün)

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) begrüßt die nahezu einstimmige Annahme des Vorschlags für das „Recht auf Reparatur" im Europäischen Parlament. „Die Entscheidung markiert einen bedeutenden Schritt zur Entlastung der Betriebe von unnötiger Bürokratie und für Fairness für Reparaturbetriebe“, betont Detlef Peter Grün, ZDK-Vizepräsident und Bundesinnungsmeister des Kfz-Handwerks.

Die Abgeordneten des EU-Parlaments haben sich gegen ein verpflichtendes einheitliches Reparaturformular ausgesprochen und entsprachen damit einer Forderung des ZDK und der Kfz-Landesverbände in Deutschland.

Ein weiterer Meilenstein ist laut dem ZDK die klare Ablehnung von Reparaturhemmnissen jeglicher Art, einschließlich Softwareeinschränkungen. Solche Einschränkungen würden sonst insbesondere für unabhängige Betriebe ein erhebliches Hindernis darstellen.

Der ZDK erwartet, dass diese eindeutige Position des Parlaments von der EU-Kommission als Signal und Mandat aufgefasst wird, um schnellstmöglich sektorspezifische Gesetzgebungen für Fahrzeugdaten und -funktionen auf den Weg zu bringen. Nur so könne sichergestellt werden, dass alle Akteure im Kfz-Aftermarket unter fairen Marktbedingungen agieren könnten.

„Die einstimmige Annahme des Rechts auf Reparatur im EU-Parlament ist ein großer Erfolg für die unabhängigen Betriebe im Kfz-Gewerbe", so Grün. „Wir hoffen, dass die Europäische Kommission dieses klare Signal aufgreift und die notwendigen Schritte unternimmt, um die Bürokratie zu reduzieren und faire Wettbewerbsbedingungen im gesamten Kfz-Aftermarket zu gewährleisten.“

(ID:49803527)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung