Berufsbildungsausschuss im ZDK Fachkräftemangel und Ausbildung im Fokus

Von Doris S. Pfaff 4 min Lesedauer

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In Bonn verständigten sich die Vertreter aus den Landesverbänden auf eine bundesweite eigene Umfrage zur Ausbildungssituation sowie zur Unterstützung der beschlossenen Teilqualifizierungsmodule.

Die Mitglieder des Berufsbildungsausschusses – Vertreter aus den Landesverbänden des Kfz-Gewerbes – trafen sich im Bonner Verbandshaus.(Bild:  Doris S. Pfaff -VCG)
Die Mitglieder des Berufsbildungsausschusses – Vertreter aus den Landesverbänden des Kfz-Gewerbes – trafen sich im Bonner Verbandshaus.
(Bild: Doris S. Pfaff -VCG)

Der ZDK-Berufsbildungsausschuss hat Anfang Juli wesentliche Themen zur Absicherung des Fachkräftemangels und zur Qualität des Ausbildungsberufes Kfz-Mechatroniker erörtert. Unter der Leitung von René Gravendyk fand die Sitzung im Verbandshaus statt. Für Carsten Berg, der im März die Leitung übernommen hatte, war es das erste Treffen in dieser Funktion. Berg informierte die Mitglieder über die anstehende Erhöhung der Bezugspreise für Ausbildungsmedien wie autoKAUFMANN und autoFACHMANN ab August, bedingt durch allgemein gestiegene Kosten.

Weitere Strategien zur Fachkräftesicherung

Claudia Kefferpütz präsentierte die nächste Phase der Fachkräftestrategie des ZDK, genannt Baustein #Start, und reflektierte über bisher umgesetzte Maßnahmen. Der Start der Strategie im Jahr 2024 umfasste die Bausteine #She und #Best. Ziel des Projektes ist es, Autoberufe insbesondere für Frauen attraktiver zu gestalten. Kefferpütz verwies dazu auf eine Umfrage des »kfz-betrieb«, wonach aktuell nur eine von fünf Stellen in Kfz-Betrieben mit Frauen besetzt ist, zumeist in Verwaltungsposten und unter sieben Prozent in den Kfz-Werkstätten. Der Baustein #Best beleuchtet Beispiele von erfolgreichen Ausbildungspraktiken in verschiedenen Betrieben.