Fachkräftestrategie des ZDK Kfz-Betriebe sollten Google beim Recruiting nutzen

Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

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Mit einer eigenen Fachkräftestrategie will der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) dem bereits in den Kfz-Betrieben spürbaren Mangel an qualifizierten Mitarbeitern begegnen. Ab 2024 strebt der Zentralverband an, die jährliche Lücke von 10.000 Fachkräften in den Autoberufen zu schließen.

Dem Kfz-Gewerbe fehlen jedes Jahr rund 10.000 Fachkräfte. Mit seiner neuen Fachkräftestrategie 2026 möchte der ZDK diese Lücke schließen. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Dem Kfz-Gewerbe fehlen jedes Jahr rund 10.000 Fachkräfte. Mit seiner neuen Fachkräftestrategie 2026 möchte der ZDK diese Lücke schließen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Das Kfz-Gewerbe will im Kampf um die Fachkräfte künftig gezielter Frauen, Quereinsteiger, junge Menschen mit Migrationshintergrund und Studiumumsteiger für die Kfz-Branche ansprechen und gewinnen. Aktuell stellt das Kfz-Gewerbe rund 30.000 neue Auszubildende in seinen Autoberufen ein. Mit seiner neuen Fachkräftekampagne möchte der ZDK die jährliche Lücke von 10.000 Fachkräften in der Kfz-Branche bis zum Jahr 2026 schließen.

Grundlage seiner Fachkräftestrategie bildet unter anderem die gegen Ende des vergangenen Jahres durchgeführte knapp vierwöchige Online-Umfrage des ZDK mit Unterstützung der DAT. 1.077 Autohäuser und Werkstätten hatten sich daran beteiligt sowie knapp 1.339 Auszubildende. Die Fragen zielten im Wesentlichen darauf ab, warum sich Betriebe gegen einen Bewerber entscheiden und warum Schulabgänger keine Ausbildung im Kfz-Bereich anstreben. Außerdem: Welche Wege wählen sowohl Betriebe als auch Bewerber, um zueinander zu kommen?