Betrugsmasche Fake-Knöllchen aus Flensburg

Von Nick Luhmann 1 min Lesedauer

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Online-Betrüger verschicken aktuell offenbar Bußgeldbescheide im Namen des KBA. Gerade Kfz-Profis sollten entsprechende E-Mails spanisch vorkommen.

(Bild:  Nirusmee - stock.adobe.com)
(Bild: Nirusmee - stock.adobe.com)

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg warnt vor einer neuen Betrugsmasche im Internet. Derzeit flattern Usern offenbar Zahlungsaufforderungen für angebliche Verkehrsverstöße in die Mail-Eingänge, so die Behörde. Dabei werde der Anschein erweckt, die E-Mail komme vom KBA.

Das Bundesamt erinnert deshalb daran, dass es selber für die Ahndung von Verkehrsverstößen gar nicht zuständig ist – das machen hierzulande ausschließlich die Kreisordnungsbehörden. Jedem echten Bußgeldverfahren gehe außerdem eine Anhörung gemäß des Verwaltungsverfahrensgesetzes durch die zuständigen Behörden voraus, das Beteiligten in einem Verfahren Gelegenheit gibt, sich zu dem betreffenden Vorfall zu äußern.

So in etwa lesen sich die betrügerischen Zahlungsaufforderungen, die zurzeit im Netz kursieren. (Bild:  KBA)
So in etwa lesen sich die betrügerischen Zahlungsaufforderungen, die zurzeit im Netz kursieren.
(Bild: KBA)


Entsprechende Spam-Mails können also getrost ignoriert werden. Um jeden Zweifel zu eliminieren, betont das KBA in seiner Mitteilung: „In keinem Fall sollten Zahlungen geleistet werden.“ Nicht ratsam ist es auch, den in der E-Mail enthaltenen Link anzuklicken – infolgedessen könnte sich Schadsoftware auf dem eigenen Rechner oder dem Mobilgerät ausbreiten.

Die Absendeadresse der Spam-Mails kommt laut KBA mit der Länderkennung „.ru“ (Top-Level-Domain von Russland) und enthält kein Aktenzeichen.

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