Fast 90 Prozent sind dabei
Fast 90 Prozent der Kia-Händler haben den Wechsel zur GE Money Bank vollzogen
Fast 90 Prozent der Kia-Händler haben den Wechsel zur GE Money Bank vollzogen
Holger Laubenthal, Niederlassungsleiter der Kia Bank, ist zufrieden. Fast 90 Prozent der Kia-Händler haben den Wechsel zu seiner Bank vollzogen und arbeiten aktiv mit der Niederlassung der GE Money Bank zusammen. „Das ist uns nicht zugefallen. Wir mussten jeden Händler überzeugen, dass wir besser sind als andere“, räumt Laubenthal ein. In der kurzen Zeit seit April 2007 hat die Bank unter anderem einen kompletten Außendienst aufgebaut und mit Kia neue Produkte erarbeitet.
Einer der Händler, die die Bank überzeugt hat, ist das Autohaus Pohl in Reesen bei Burg. Geschäftsführer Andreas Pohl hat 15 Jahre lang mit der Vorgängerbank, der Santander Consumer Bank, zusammengearbeitet. Dennoch fiel ihm die Umstellung nicht wirklich schwer. „Natürlich ist es immer unbequem, wenn sich eingespielte Dinge ändern. Aber für mich war die Umstellung nicht ganz so schwer, weil ich vor dem offiziellen Start schon sechs Monate lang parallel mit der GE Money Bank zusammengearbeitet habe.“ Außerdem hat Pohl bereits Anfang April eine Schulung für das neue Programm der Bank besucht. Die Kia Bank erwartet in vielen Bereichen eine exaktere Arbeitsweise als ihre Vorgängerin. „Das ist manchmal aufwändiger, aber es ist zu unseren Gunsten“, weiß Pohl.
Die Kia Bank will Vollbank sein
Alle Einkaufsfinanzierungen wickelt der Unternehmer inzwischen mit der Kia Bank ab. In der Regel lässt er 30 bis 40 Neu- und 10 bis 15 Gebrauchtwagen finanzieren. Aber in geringerem Umfang arbeitet er auch noch mit zwei anderen Banken zusammen. „So bin ich nicht ganz und gar abhängig und kann die Konditionen mit beeinflussen“, lautet seine Begründung.
Pohl gefällt, dass die ersten 90 Tage bei der Neuwagenfinanzierung zinsfrei sind und in den ersten 180 Tagen keine Abschläge anfallen. Das ist gut für die Liquidität. Auch die Tatsache, dass die Bank bei Gebrauchtwagen den DAT-Wert zu 100 Prozent zahlt, hebt er hervor. Wenn die Bank das Programm – wie versprochen – nun auch noch händlerfreundlicher macht, arbeite es sich sehr gut damit.
Pohls Kunden finanzieren ihre Fahrzeuge zu 80 Prozent – unabhängig davon, ob sie neu oder gebraucht sind. Laufzeiten bis zu 84 Monaten sind üblich. Leasing sei dagegen kaum gefragt. Der Unternehmer gibt zu, dass er sich schwer damit tut. Seit Oktober bietet die Bank allerdings nun auch ein spezielles Privatkundenleasing an. Pohl ist gespannt und offen dafür. Ebenfalls im Oktober hat die Kia Bank ein neues Gebrauchtwagen- und Vorführwagenprogramm gestartet. „Wir wollen unsere Händler in vielerlei Richtung unterstützen, auch unabhängig von der Unterstützung durch Kia. Unser Streben ist es, eine Vollbank zu sein“, erklärt Key-Account-Manager Andre Salwicky.
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