Nachwuchsgewinnung Ferrari-Zukunftstag zieht 380 Teilnehmer in die Autohäuser

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 2 min Lesedauer

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Der Nachwuchsmangel ist ein generelles Problem der Kfz-Branche, das bei manchen Marken durch Schwellenangst verstärkt wird. Mit dem „Ferrari-Zukunftstag“ will die italienische Sportwagenmarke gegensteuern. »kfz-betrieb« war bei Emil Frey Sportivo in München dabei.

Zum Ferrari-Zukunftstag in München kamen 32 Teilnehmer, davon rund ein Drittel Frauen. Bundesweit wurden 380 Teilnehmer und 20 Prozent Frauen gezählt.(Bild:  Diehl – VCG)
Zum Ferrari-Zukunftstag in München kamen 32 Teilnehmer, davon rund ein Drittel Frauen. Bundesweit wurden 380 Teilnehmer und 20 Prozent Frauen gezählt.
(Bild: Diehl – VCG)

Selbst Ferrari-Betriebe können sich den aktuellen Problemen der Branche nicht entziehen: Fachkräftemangel und Nachwuchssorgen. Im Gegenteil, denn für sie kommt die Schwellenangst potenzieller Bewerber verstärkend hinzu. Nehmen die mich überhaupt? Diese Frage dürfte sich so mancher Interessent gestellt haben, um anschließend auf die Bewerbung zu verzichten. Hier will Ferrari gegensteuern, weshalb die Verkaufs- und Serviceregion Central Europe am 16. März einen Tag der offenen Tür, genannt Ferrari-Zukunftstag, veranstaltete. Motto: Komm vorbei und sprich uns an.

Die Werbung für den Ferrari-Zukunftstag startete frühzeitig mit einer Kampagne auf Instagram, die zu händlerspezifischen Rekrutierungs-Websites führte. Nach dieser ersten Kontaktaufnahme wurde jeder mögliche Teilnehmer nach seinen Interessen und konkreten Ausbildungsvorhaben befragt und gegebenenfalls eingeladen. Auf diese Weise kamen bei 13 teilnehmenden Ferrari-Händlern – zwölf in Deutschland und einer in Wien (Österreich) – insgesamt 380 Teilnehmer zusammen. Frauenquote: rund 20 Prozent. Allein bei Emil Frey Sportivo in München, bei dessen Zukunftstag »kfz-betrieb« dabei war, waren es 32 Teilnehmer, davon elf Frauen.