Festsitzende Muttern lösen
Mit dem hydraulischen Mutternsprenger von SPX lassen sich Muttern entlang der Schlüsselfläche entfernen.

Wenn eine Mutter festsitzt, korrodiert oder beschädigt ist, ist es häufig unmöglich, sie abzuschrauben, ohne den Bolzen zu beschädigen. Eine Lösung ist es, einen Mutternsprenger zu verwenden.
Der hydraulische ENS-Mutternsprenger von SPX „sprengt“ problematische Muttern bis 130 Millimeter entlang der Schlüsselfläche. Er besteht aus zwei Teilen: dem Hydraulikzylinder und dem Schneidkopf. Letzterer lässt sich je nach Gewindegröße austauschen und flexibel einsetzen. So lässt sich mit einem Zylinder und mehreren Schneidköpfen ein großer Bereich an Gewindegrößen bzw. Muttern abdecken.
Die dreieckige Klinge hat drei Schneidkanten. Durch das werkzeuglose Drehen der Klinge um 120 Grad steht sofort eine neue Schneidklinge zur Verfügung.
Bedienung per Handpumpe
Der hydraulische Mutternsprenger ist zudem mit einer Einstellfunktion ausgestattet, über die der Klingenhub kontrolliert wird. Dadurch kann die Mutter ohne Beschädigung des Bolzens geknackt werden, was ein Auswechseln des Gewindebolzens vermeidet.
Der Mutternsprenger wird mit einer Handpumpe, Manometer und Schlauch bedient und ist ein einfach wirkender Zylinder mit Rückziehfeder.
Das Werkzeug hat einen festen Kolbenhub und eine eingebaute einstellbare Skala, um das entsprechende Gewinde einzustellen.
Bei beengten Einbauverhältnissen lässt sich über das Datenblatt der passende Schneidkopf bestimmen und mit dem passenden Zylinder kombinieren.
Der Mutternsprenger arbeitet mit maximal 700 bar. Das Werkzeug ist mit einem internen Überdruckventil ausgestattet.
Zu dem Preis wollte SPX keine Angaben machen, da das Unternehmen mit einer variablen Preisstruktur arbeitet.
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