Fiat gibt Beteiligung an PSA-Werk auf

Von Andreas Wehner

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Der italienische Autobauer zieht sich zum Jahresende aus dem als Gemeinschaftsunternehmen geführten Werk im nordfranzösischen Sevelnord zurück.

(Foto:  Archiv)
(Foto: Archiv)

Der in Schwierigkeiten steckende französische Autobauer PSA Peugeot Citroën muss einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Wie PSA am Mittwoch mitteilte, zieht sich der italienische Partner Fiat zum Jahresende aus dem als Gemeinschaftsunternehmen geführten Werk im nordfranzösischen Sevelnord zurück.

Die Zukunft der Produktionsstätte scheint damit ungewiss. Laut Mitteilung soll die Produktion zumindest bis Ende 2016 weiterlaufen. Auf das gemeinsame Werk von PSA und Fiat im italienischen Val di Sangro habe die jetzige Entscheidung keinen Einfluss.

Bei PSA steht bereits das Werk in Aulnay-sous-Bois bei Paris auf der Kippe. Der Konzern hatte angekündigt, in Frankreich 6.000 Arbeitsplätze abzubauen. In den Medien war zuletzt unter Berufung auf Gewerkschaftsangaben von bis zu 10.000 Stellenstreichungen die Rede. Der PSA-Konzern musste im ersten Halbjahr einen Absatzrückgang von knapp elf Prozent hinnehmen.

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