Jahresversammlung der Initiative Autoberufe Fokus auf Abbrecher

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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In Bonn tauschten sich Vertreter der Landesverbände, der Autohersteller und Importeure unter anderem über Strategien aus, den Fachkräftemangel in den Kfz-Berufen zu bekämpfen.

In Bonn trafen sich die Mitglieder der Initiative AutoBerufe zur ihrer Jahresversammlung. (Bilder:  Doris S. Pfaff)
In Bonn trafen sich die Mitglieder der Initiative AutoBerufe zur ihrer Jahresversammlung.
(Bilder: Doris S. Pfaff)

Die 15. Jahresversammlung der „Initiative AutoBerufe“ in Bonn stand am 11. Februar im Zeichen des Fachkräftemangels in den Betrieben. Autohäuser und Werkstätten ringen mit rückläufigen Ausbildungszahlen und suchen Wege, Nachwuchs zu gewinnen und zu halten. Durch das Programm mit Impulsvorträgen und Workshops leitete Claudia Kefferpütz, Referentin für Berufsbildung beim Bundesinnungsverband (BIV)/ZVK.

Unter großem Applaus verabschiedeten die Teilnehmer zunächst Joachim Syha sowie Peter Schnieder in den Ruhestand. Carsten Berg, Abteilungsleiter Berufsbildung und Fachkräftesicherung beim BIV, skizzierte die aktuelle Lage: Erstmals seit Jahren meldet das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zum Stichtag 30. September 2025 einen Rückgang neu abgeschlossener Ausbildungsverträge um 3,3 Prozent bundesweit im Kfz-Gewerbe. Berg verwies auf die verbandseigene Umfrage mit 1.000 Ausbildungsbetrieben: Die Akzeptanz dualer Ausbildung habe abgenommen. Der Kfz-Mechatroniker bleibt ein gefragter Ausbildungsberuf, doch Betriebe erkennen, dass Anpassungen im Bereich Elektrik, Hochvolttechnik, Assistenzsysteme und IT-Kompetenzen Bedeutung gewinnen. Und: Praktika spielen eine wichtige Rolle bei der Nachwuchsgewinnung.