E-Mobilität Fomm stellt Micro-Van vor

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Anfang der 2010er-Jahre wollte der Elektro-Van Mia die Mobilitätswelt revolutionieren. Daraus wurde nichts. Doch ihr spezielles Innenraumkonzept könnte bald wiederbelebt werden.

Auf der Japan Mobility Show feiert der Fomm Two seine Premiere.(Bild:  Jama)
Auf der Japan Mobility Show feiert der Fomm Two seine Premiere.
(Bild: Jama)

Fomm, eine auf Forschung und Entwicklung kompakter Mobilitätsformen spezialisierte Firma aus Yokohama, arbeitet mit dem Two Concept an einen elektrischen Micro-Van für vier Personen. Das Fahrzeug steht in der Tradition der so genannten Kei Cars, die angesichts der engen Platzverhältnisse in japanischen Innenstädten maximale Mobilität auf minimalem Raum bieten wollen.

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Der Two fällt mit 3,40 Meter kurz sowie mit 1,48 Meter schmal aus, baut mit 1,89 Meter allerdings relativ hoch. Den Einstieg in den Innenraum ermöglichen zwei Schiebetüren mit großen Öffnungen. Vorne hat der Van einen zentralen Fahrersitz, der mittig in dem an Displayflächen reichen Cockpit positioniert ist. In seiner Art erinnert das Fahrzeug an den Elektro-Van Mia, der einst von Frankreich aus die Mobilitätswelt verändern wollte. Derzeit arbeitet das deutsche Unternehmen Fox E-Mobility an einer Neuauflage als “Mia 2.0“.

Im Fond bietet der Two zwei weitere Sitzplätze mit großzügiger Beinfreiheit. Die Gäste können jeweils ihre Beine am Fahrersitz vorbei ausstrecken. Dahinter befindet sich mittig außerdem ein Notsitz, auf dem der Fahrgast seine Beine zwischen den beiden Mittelsitzen hindurchstrecken kann. Das Innenraumkonzept des Two ähnelt damit dem des zwischen 2011 und 2013 in Frankreich gebauten Micro-Van Mia Electric.

Der nur rund 900 Kilogramm wiegende Dreisitzer wird von zwei E-Motoren mit jeweils 9 kW/12 PS Dauerleistung angetrieben. Im Zusammenspiel sollen die allein die Vorderachse antreibenden Aggregate bis zu 1.100 Newtonmeter Drehmoment bereitstellen.

Mit seinem 16,7 kWh großen Akku soll der bis zu 100 km/h schnelle Van bis zu 100 Kilometer Reichweite bieten. Der Clou: Das Konzeptauto kann seine Räder um 180 Grad drehen und damit auch seitwärts etwa in enge Parklücken fahren. Offiziell wird der Two als Konzeptauto deklariert. Fomm will in Zusammenarbeit mit verschiedenen Industriepartnern allerdings den Serienbau vorantreiben.

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