Women´s Leaderboard Frauen wollen keine Sonderrolle in Kfz-Betrieben

Von Doris S. Pfaff 4 min Lesedauer

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Eine höhere Frauenquote in den Kfz-Betrieben gilt als Chance im Wettbewerb, um Fachkräfte zu gewinnen. In Köln tauschten sich engagierte Frauen über Hindernisse und gute Beispiele für die gezielte Förderung in den männerdominierten Autoberufen aus. Manchmal fehlt einfach nur ein Schlüssel.

Die Teilnehmerinnen des Kfz-Women´s Leaderboard 2025 in Köln.(Bild:  Doris S. Pfaff - VCG)
Die Teilnehmerinnen des Kfz-Women´s Leaderboard 2025 in Köln.
(Bild: Doris S. Pfaff - VCG)

Eine abschließbare Toilette mit Mülleimer, das allein hat einer Kfz-Mechatronikerin ihren Berufsalltag leichter gemacht. Beides sollte selbstverständlich sein, unabhängig davon, wer die Örtlichkeiten im Betrieb nutzt. Doch darum musste die junge Kfz-Mechatronikerin ihren Chef erst bitten. Der war sich des Problems nicht bewusst und reagierte prompt. Dieses Beispiel war nur eines von vielen Situationen in Kfz-Betrieben, die die Teilnehmerinnen des Women`s Leaderboard 2025 thematisierten.

Wie lassen sich mehr Frauen für die Autoberufe gewinnen und damit die Fachkräftesituation in den Kfz-Betrieben verbessern? Welche Hindernisse gibt es, und wie kann es für Frauen in den Kfz-Betrieben besser laufen. In Köln trafen sich am 9. April 26 engagierte Frauen aus verschiedenen Autohäusern und Bundesländern in der Geschäftsstelle der Kfz-Innung Köln, um sich auszutauschen und konkrete Schritte zu erarbeiten, mit denen sich die Ziele des bundesweiten Women`s Leaderboard im Kfz-Gewerbe erreichen lassen.