Freie Werkstätten: Neustart im freien Fall
Nach der Wende fand Holger Winter seinen Weg in die Selbstständigkeit.ürgen Grünberg und Sohn Haiko besaßen bereits zu DDR-Zeiten einen privaten Handwerksbetrieb.
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Redaktion: An welchen Autos haben Sie 1989 wo geschraubt?
Holger Winter: Trabant, Wartburg, Moskwitsch und Wolga – die ganze DDR-Autopalette. Ich leitete die Betriebswerkstatt des FDGB-Bezirksvorstands in Dresden. Fast jede Firma hatte ja ihren eigenen Fuhrpark.
Jürgen Grünberg: Unser Karosseriebetrieb kümmerte sich mehr schlecht als recht um Trabant und Wartburg. Ersatzteile wie Kurbelwellen waren Goldstaub. Vieles lief über Tauschgeschäfte. Ironie des Schicksals: Kurz vor dem Mauerfall kam die Zusage, Trabant-Vertragswerkstatt zu werden. Wer konnte damals wissen, dass nach 1990 niemand mehr Trabi fahren wollte?
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