Fricke verlässt die Frey-Gruppe
Klaus Fricke, Geschäftsführer der Emil Frey Gruppe Deutschland, hat die Autohandelsgruppe "auf eigenen Wunsch" verlassen. Konzernchef Gerhard Schürmann wird kommissarischer Nachfolger.
Klaus Fricke (55), seit März 2004 Geschäftsführer der Emil Frey Gruppe Deutschland, hat das Unternehmen zum 31. August verlassen. Sein Vorgänger Gerhard Schürmann, der inzwischen den Vorsitz der schweizerischen Emil Frey-Gruppe mit Hauptsitz in Zürich innehat, wird die Aufgaben Frickes zunächst kommissarisch übernehmen. Fricke habe sein Amt "auf eigenen Wunsch" aufgegeben, hieß es in einer Mitteilung der Firmenzentrale. Wie aus Insiderkreisen verlautete, seien unterschiedliche Auffassungen über die strategische Ausrichtung der deutschen Konzerntochter der Grund für Frickes vorzeitigen Ausstieg. .
Die Emil Frey Gruppe Deutschland mit Sitz in Stuttgart ist die größte deutsche Autohandelsgruppe. Sie verkaufte im Geschäftsjahr 2006 an bundesweit 61 Standorten mehr als 130.000 Neu- und Gebrauchtwagen und erzielte dabei einen Gesamtumsatz von 2,33 Milliarden Euro. Zum Portfolio der Autohandelsgruppe gehören 17 verschiedene Marken. Gleichzeitig ist die Frey-Gruppe deutscher Generalimporteur der Marken Hyundai und Subaru.