Onlinezulassung durch den Autohandel Frust über Ämter schürt übergroße Hoffnung auf i-Kfz

Von Doris S. Pfaff 7 min Lesedauer

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Eine Umfrage von »kfz-betrieb« zeigt: Der Frust der Autohändler über viele Zulassungsstellen im Land ist groß. Entsprechend hoch sind die Erwartungen der Branche an die vierte Stufe der i-Kfz. Davor warnt der Zulassungsdienst Kroschke.

Weil es in vielen Kfz-Zulassungsstellen hapert und Termine schwierig zu erhalten sind, hoffen Autohändler auf die vierte Stufe von i-Kfz. Diese beinhaltet aber weiterhin viele analoge Prozesse. Stempelplaketten und Kennzeichen braucht es weiterhin – die kommen per Versand.(Bild:  Lars Franzen)
Weil es in vielen Kfz-Zulassungsstellen hapert und Termine schwierig zu erhalten sind, hoffen Autohändler auf die vierte Stufe von i-Kfz. Diese beinhaltet aber weiterhin viele analoge Prozesse. Stempelplaketten und Kennzeichen braucht es weiterhin – die kommen per Versand.
(Bild: Lars Franzen)

Die vollautomatisierte Kfz-Zulassung steht bevor: Autohändler, Zulassungsdienste und auch die Zulassungsstellen der Städte und Gemeinde beschäftigen sich seit Monaten mit der vierten Stufe der internetbasierten Kfz-Zulassung, die am 1. September in Kraft tritt.

Ob und in welchem Umfang die Onlinezulassung durch das Autohaus tatsächlich in zwei Wochen funktioniert, bleibt allerdings abzuwarten. Denn praktische Erfahrungen mit dem Verfahren gibt es bislang nicht. Zwar haben einige Zulassungsstellen Pilotprojekte, aber eine echte Onlinezulassung der Stufe 4 kann erst erfolgen, wenn die Systeme tatsächlich scharf gestellt sind.