Optionen für Preissensible Fünf kleine Mehr-oder-weniger-SUVs unter 20.000 Euro

Quelle: sp-x

Modische SUVs sind weiterhin gefragt, allerdings muss man für viele der Modelle tief in die Tasche greifen. Es gibt jedoch auch noch ein paar günstige Angebote.

Der Ssangyong Tivoli startet bei 17.500 Euro.
Der Ssangyong Tivoli startet bei 17.500 Euro.
(Bild: Ssangyong)

SUVs sind meistens teurer als Limousinen oder Kombis. Doch noch finden sich auch im Preissegment unter 20.000 Euro attraktive Angebote. Wir haben fünf günstige Crossover-Modelle gefunden.

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Ssangyong Tivoli: Einstieg zum Kleinwagenpreis

Die Zeiten des Status als exzentrischer Exot sind bei der koreanischen Marke längst vorbei. Auch das seit 2015 angebotene Mini-SUV wird sowohl beim Design als auch beim Fahrverhalten europäischen Vorlieben gerecht.

Mit 4,20 Metern ist der Fünfsitzer gleichzeitig wendig und geräumig. Verarbeitung, Ambiente und Sitze erlauben auch eine entspannte Fahrt auf längeren Etappen. Angetrieben wird das Basismodell von einem 120-kW/163-PS-starken 1,5-Liter-Benziner mit vier Zylindern, der für den Alltag in Stadt und Land ansprechende Fahrleistungen liefert.

Für den Einstiegs-Kurs von 17.500 Euro gibt es neben einer knappen, aber funktionalen Ausstattung Frontantrieb. Wer Allradtechnik benötigt, muss eine höhere Linie wählen und zahlt schon 23.490 Euro. In allen Fällen gewährt Ssangyong eine relativ großzügige Garantie von fünf Jahren.

Dacia Duster: Preisexplosion hinterlässt Spuren

Wenn es um günstige Autos geht, ist Dacia fast immer vorne dabei. Doch auch die Rumänen verschonen ihre Kunden nicht vor der aktuellen Preisexplosion. Kostete der 4,34 Meter lange Duster Ende 2021 noch knapp 12.000 Euro, sind es gut ein halbes Jahr später bereits über 14.400 Euro.

Doch auch damit bleibt das SUV weiterhin das preiswerteste seiner Art auf dem deutschen Markt. Selbst wer vor dem lückenhaft ausgestatteten Basismodell zurückschreckt und weitere 2.500 Euro für Radio, Klimaanlage und Co. investiert, kommt noch vergleichsweise günstig davon.

Denn Dacias Crossover ist kein hochgebockter Kleinwagen, sondern ein vollwertiges Kompakt-SUV mit Allrounder-Qualitäten. Den Antrieb übernimmt im Basismodell ein 67 kW/91 PS starker 1,0-Liter-Dreizylinderbenziner, der allerdings nur sehr mäßige Fahrleistungen bietet. Sparsamkeit und Geduld gehören hier also zusammen.

Hyundai Bayon: SUV statt Crossover-Variante

Weil die Koreaner bei der Neuauflage des Kleinwagens i20 auf die in der Vorgänger-Generation noch angebotene Crossover-Variante verzichtet haben, war im SUV-Angebot der Marke eine Lücke.

Gefüllt wird sie seit 2021 vom 4,18 Meter langen Bayon, der optisch deutlich präsenter auftritt als sein robust gestalteter Quasi-Vorgänger. Der Neue gibt eher den hochgelegten Lifestyler als den Geländewagen-Imitator und sorgt vor allem mit seiner modern gestalteten Doppelscheinwerfer-Front für Aufsehen.

Mit Preisen ab 17.260 Euro zählt der Fünfsitzer trotzdem zu den günstigeren SUVs auf dem deutschen Markt. Beim Antrieb reicht das Angebot vom eher trägen 1,2-Liter-Benziner mit 62 kW/84 PS bis zum spritzigen 1,0-Liter-Mildhybrid mit 88 kW/120 PS.

Suzuki Ignis: Kleinstwagen mit Geländekompetenz

Nachdem die SUV-Welle von der Oberklasse über die Kompaktmodelle bis zu den Kleinwagen durchgedrungen war, war es der nächste logische Schritt, auch das Segment darunter zu fluten. Das zumindest war die Idee, die Suzuki mit dem Ignis verfolgte, der 2016 die noch junge Klasse der Micro-SUVs begründete.

Der 3,70 Meter kurze Fünftürer kommt dank Allrad-Option durchaus ordentlich zurecht, während ihm in der City seine knackigen Abmessungen und der sparsame Vierzylinderbenziner (66 kW/90 PS) zugutekommen. Mit Preisen ab 16.410 Euro zählt er zudem zu den besonders günstigen Crossover-Modellen.

Toyota Aygo X: Nur ein Hauch von Offroad-Flair

Ohne „X“ im Namen war der Aygo bis zum vergangenen Jahr ein konventionell gestrickter Kleinstwagen zum Kleinstpreis. In der Neuauflage will der Japaner mehr bieten als reine Basismobilität und kommt daher als schicker City-Crossover mit Lifestyle-Anspruch daher.

Kernige Anbauteile und die erhöhte Bodenfreiheit sorgen für einen Hauch von Offroad-Flair. Ein vergleichsweise großer Kofferraum und ein quirliger, beim Spritdurst anspruchsloser Dreizylinderbenziner (53 kW/72 PS) stehen für die praktischen Fähigkeiten.

Hybridantrieb gibt es im Gegensatz zu den anderen Modellen der Marke hier aber nicht. Trotzdem ist der Viersitzer mit einem Startpreis von 15.900 Euro dem angestammten Kleinstwagensegment nun entwachsen.

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