Neuer Hauptgeschäftsführer „Für eine Abwicklung des ZDK stehe ich nicht bereit“

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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Die ZDK-Satzungsreform muss kommen, sagt der neue ZDK-Hauptgeschäftsführer. Als Brückenbauer will er die Landesverbände NRW und Bayern als Mitglieder halten und auf die Kritik der Innungen zum teuren Hauptstadtbüro reagieren.

Jürgen Hasler ist neuer Hauptgeschäftsführer des ZDK und hat damit offiziell die Nachfolge von Kurt-Christian Scheel angetreten. Seit Mai hatte Hasler mit ZDK-Geschäftsführer Ulrich Dilchert die Geschäfte kommissarisch geführt. Hasler betont, dass der ZDK die Neuaustellung braucht und damit eine Satzungsreform.  (Bild:  ProMotor)
Jürgen Hasler ist neuer Hauptgeschäftsführer des ZDK und hat damit offiziell die Nachfolge von Kurt-Christian Scheel angetreten. Seit Mai hatte Hasler mit ZDK-Geschäftsführer Ulrich Dilchert die Geschäfte kommissarisch geführt. Hasler betont, dass der ZDK die Neuaustellung braucht und damit eine Satzungsreform.
(Bild: ProMotor)

Herr Hasler, Sie haben bei der Mitgliederversammlung in Weimar alle Stimmen zu Ihrer Wahl als Hauptgeschäftsführer erhalten, nicht aber zur geplanten Satzungsänderung. Was bedeutet das nun?

Jürgen Hasler: Ich bin mit dem klaren Ziel angetreten, trotz getrennter Geschäftsstellen von ZDK und ZVK eine enge Zusammenarbeit mit klarer Aufgabenverteilung zu etablieren. Dafür habe ich die volle Unterstützung aller Mitgliedsverbände erhalten. Die Satzungsreform scheiterte überraschend daran, dass in der Vorlage die Verbindung zwischen ZDK und ZVK nicht ausreichend berücksichtigt, teils sogar gekappt wurde. Offenbar besteht bei den Befürwortern der Trennung weiterhin der Wunsch, diese Verbindung aufrechtzuerhalten. Das Ergebnis hat mich überrascht, aber auch bestärkt – es passt zu meiner Rolle als „Brückenbauer“.