Nachhaltigkeitsberichterstattung Für Kfz-Betriebe besteht weiter Rechtsunsicherheit

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Nachhaltigkeitsberichterstattung sorgt für mehr Bürokratie und aktuell für wenig Nachhaltigkeit. Das sieht auch die EU und will sie verschieben. Das muss schnell passieren, um für Rechtssicherheit zu sorgen, mahnt der ZDH.

Mehr Nachhaltigkeit soll die EU-Verordnung bringen, sorgt aber aktuell in den betroffenen Kfz-Betrieben für einen nicht überschaubaren Mehraufwand an Bürokratie und Unsicherheit. Daher plant die EU, diese zu verschieben. (Bild:  KI-generiert)
Mehr Nachhaltigkeit soll die EU-Verordnung bringen, sorgt aber aktuell in den betroffenen Kfz-Betrieben für einen nicht überschaubaren Mehraufwand an Bürokratie und Unsicherheit. Daher plant die EU, diese zu verschieben.
(Bild: KI-generiert)

Das EU-Parlament hat am 1. April beschlossen, im Schnellverfahren über die Verschiebung der Pflichten zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) und zur Sorgfaltspflicht in der Lieferkette (CS3D) zu entscheiden.

Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), fordert eine rasche Verabschiedung des Kommissionsvorschlags, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu entlasten. Neben einer Verschiebung der Berichtspflichten seien auch inhaltliche Vereinfachungen dringend notwendig, wie etwa die Einführung des freiwilligen KMU-Berichtsstandards (VSME) als bindenden Maximalstandard.