Betrugsmasche im Autohandel Gefälschte Angebote

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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Erneut warnt die ZLW vor einer Betrugsmasche. Mit gefälschten Identitäten bieten Kriminelle den Händlern dabei angebliche Fahrzeuge aus Insolvenzverfahren an.

Kriminelle versuchen weiterhin, Autohändler mit Gebrauchtwagen zu attraktiven Preisen zu locken. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Kriminelle versuchen weiterhin, Autohändler mit Gebrauchtwagen zu attraktiven Preisen zu locken.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Glück gehabt: „Fast hätte ich hier zigtausende Euro verloren“, sagt Martin K. (vollständiger Name ist der Redaktion bekannt). Der Subaru-Händler aus Niedersachsen war auf eine Betrugsmasche hereingefallen, vor der erst kürzlich die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs (ZLW) im »kfz-betrieb« gewarnt hatte. Gleich mehrere Autohändler waren bereits Opfer geworden und hatten insgesamt rund 200.000 Euro verloren.

Angebliche Insolvenzverwalter bieten bei dieser Betrugsmasche Autohändlern günstige Fahrzeuge aus der Insolvenzmasse anderer Autohäuser an. Die genannten Autohäuser befinden sich tatsächlich im Insolvenzverfahren. Auch der Insolvenzverwalter ist auf den ersten Blick seriös; Suchmaschinen finden einen gleichnamigen Insolvenzverwalter und eine professionell wirkende Unternehmensseite.