Gefahren: Kia Sorento – Flaggschiff mit klarer Kante

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Der Diesel, mit dem auch unser Testfahrzeug ausgestattet war, leistet 148 kW/202 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 440 Nm. Drückt man den Startknopf, verrichtet er leise und unaufgeregt seine Arbeit. Auch bei einem kräftigen Tritt auf das Gaspedal wird er nie unangenehm laut oder knurrig. Gleichzeitig darf man kein Beschleunigungswunder erwarten, denn schließlich wiegt das vollausgestattete SUV über zwei Tonnen.

Kia Sorento: Flaggschiff mit klarer Kante
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Die Stärken des Koreaners liegen beim komfortablen Vorankommen. Es ist angenehm ruhig im Innenraum, das Fahrwerk bügelt Wellen und Unebenheiten unaufgeregt weg und die nicht zu weichen, beheizbaren und belüfteten Sitze sorgen für entspanntes Fahren auch auf längeren Strecken.

Viele praktische Helfer für die Autobahnfahrt

Mit zahlreichen, teils optionalen Assistenten unterstützt der Sorento den Fahrer. Das Fahrzeug hält selbstverständlich automatisch Spur und Abstand. Auf Knopfdruck passt es die im Tempomaten eingestellte Geschwindigkeit an, wenn die Verkehrszeichenerkennung ein Tempolimit registriert. Zudem nutzt die Geschwindigkeitsregelanlage die Daten aus dem Navi, um beispielsweise Ausrollstrecken zu berücksichtigen oder das Tempo vor Kurven zu reduzieren. All das klappt gut. Im Stau bremst das Auto automatisch bis zum Stillstand und fährt von selbst wieder an, sobald es weitergeht.

Hilfreich ist auch der aktive Totwinkelassistent: Setzt man den Blinker, erscheint im Kombiinstrument das per Seitenkamera aufgenommene Bild des toten Winkels auf der jeweiligen Seite. An der Ampel muss künftig nicht mehr der Beifahrer rufen: „Es ist grün!“ Denn diesen Hinweise gibt das Auto.

Navigation für den Fußweg zum Ziel

Recht nützlich ist ein neues Feature des Kia-Konnektivitätsdienstes UVO Connect: die Letzte-Meile-Navigation. Sie ist für den Fall gedacht, dass man das eigentliche Ziel nur zu Fuß erreichen kann. Dazu muss man das Auto innerhalb einer Entfernung von 200 bis 2.000 Metern vom im Navi angegebenen Ziel abstellen und die Zündung ausschalten. Dann erhält man automatisch eine Push-Nachricht auf die UVO-App, die man sich kostenlos auf dem Android- oder Apple-Smartphone installieren kann. Sie zeigt dann den Fußweg zum Ziel an. Dafür kann sie sogar das Live-Bild der Smartphone-Kamera verwenden und die Navigationshinweise dort einblenden.

Der neue Kia Sorento ist als Diesel für mindestens 41.418 Euro (inklusive 16 Prozent Mehrwertsteuer) bestellbar. Die Hybrid-Version kostet laut Preisliste mindestens 42.393,61 Euro. Allerdings rechnen die Verantwortlichen nicht damit, dass sich viele Kunden für die Basis-Variante „Edition 7“ entscheiden werden. Wie bisher wird sich der Sorento wohl besonders gut in der Top-Variante „Platinum“ verkaufen, die für 54.383,53 Euro (Diesel) beziehungsweise 54.870,92 (Hybrid) erhältlich ist.

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