Lieferzeit bis zu acht Monate
Aber so knackig der Range Rover Sport auch um die Ecken pfeilt, so tief er sich auf die Straße duckt und so tapfer die Elektronik gegen Schwer- und Fliehkraft kämpft, machen die Briten auch im Gelände keine Kompromisse: Von der zugunsten des Anfahrdrehmoments ein wenig reduzierten Anhängelast einmal abgesehen, schlägt sich der SVR im Alltagseinsatz und abseits der Straße genauso tapfer wie jeder andere Range Rover Sport. Selbst Watttiefe und Böschungswinkel sind unverändert, prahlen die Ingenieure: Auch als Sportler bleibe ein Land Rover schließlich zu allererst ein Geländewagen.
Zwar ist der Range Rover Sport VSR der stärkste und schnellste Land Rover aller Zeiten und sticht mit seiner feinen Ausstattung, dem modifizierten Design, den imposanten 22-Zöllern und vor allem mit seinem Preis von 126.400 Euro aus dem Baureihen-Prospekt deutlich hervor. Doch müssen die Tuner deshalb um ihr Geschäft nicht fürchten. Denn mehr Leistung geht natürlich immer. Solange man Porsche Cayenne oder BMW X6 deutlich schneller fahren kann, wird die Frage nach einem neuen Steuerchip mit einem höheren Tempolimit nicht versiegen.
Und nachdem die Designer innen wie außen eine höfliche Zurückhaltung geübt haben, bleibt den Nachrüstern genügend Raum für ihre Fingerübungen.
Aber für die meisten Kunden stellt sich diese Frage ohnehin nicht. Oder zumindest nicht so schnell. Denn so eilig man mit dem Auto unterwegs sein kann, so viel Geduld braucht man, bis es soweit ist: Nachdem zwar schon 1.600 SVR-Modelle bestellt aber gerade einmal 60 gebaut worden sind, liegt die Lieferzeit im Augenblick bei sechs bis acht Monaten.
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