Gefahren: Seat Leon Cupra ST

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Eigenständige Qualitäten

Bei einer ruhigen Minute im Stadtverkehr schweift der Blick über die solide verarbeiteten Konsolen. Man findet die Merkmale der Volkswagen-Zugehörigkeit. So gibt es den multifunktionalen Bildschirm samt Annäherungssensor beispielsweise auch bei Golf und Octavia. Dass der Leon ebenso mit den aus dem Mutterkonzern bekannten Assistenzsystemen lieferbar ist, zu denen ein autonomes Bremssystem und der aktive Spurhalte-Warner gehören, war zu erwarten. Doch abgesehen von der Verwandtschaft mancher Tasten haben die Bemühungen der Innenarchitekten um Eigenständigkeit Früchte getragen – der unbedarfte Käufer merkt nicht unbedingt, dass die Wolfsburger auch bei Seat ihre Finger im Spiel haben.

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Dafür machen die Gestalter keinen Hehl aus dem Cupra-Dasein und hinterlassen entsprechende Duftmarken in Form von weißen Zahlen auf schwarzen Zifferblättern sowie die Cupra-Fahnen. Cupra-Schriftzüge auf den Polstern erzeugen zumindest Neugierde bei Ahnungslosen. Potente Endrohre samt Diffusor dürfen getrost als Warnung an andere ambitionierte Verkehrsteilnehmer verstanden werden.

Wer tatsächlich im Sinn hat, mit dem rasanten Transporter an Rennfahrer Jordi Genes Runden-Bestzeit zu kommen, sollte unbedingt das Performance-Pack ordern. Dann gibt es spezielle Brembo-Bremsen, gewichtsoptimierte Felgen sowie High-Performance-Reifen. In dieser Verbindung sind auch die lieferbaren Schalensitze sinnvoll. Kostenpunkt: zusammen knapp 4.000 Euro.

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