Europawahl Gemeinsame Forderungen vom französischen und deutschen Kfz-Gewerbe

Von Doris S. Pfaff 4 min Lesedauer

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Zur bevorstehenden Europawahl haben die Mobilitätsverbände Mobilians (Frankreich) und Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) einen politischen Forderungskatalog erstellt. Bessere Rahmenbedingungen und mehr Gehör in Brüssel sind die zentralen Forderungen.

Stellten das gemeinsame Memorandum in Brüssel vor: (v. l.) ZDK-Hauptgeschäftsführer Dr. Kurt-Christian Scheel, ZDK-Präsident Arne Joswig, Mobilians-Generaldirektor Xavier Horent und Dorothée Dayraut-Jullian, Beauftragte für Politik und Öffentlichkeitsarbeit von Mobilians.(Bild:  Kfz-Gewerbe)
Stellten das gemeinsame Memorandum in Brüssel vor: (v. l.) ZDK-Hauptgeschäftsführer Dr. Kurt-Christian Scheel, ZDK-Präsident Arne Joswig, Mobilians-Generaldirektor Xavier Horent und Dorothée Dayraut-Jullian, Beauftragte für Politik und Öffentlichkeitsarbeit von Mobilians.
(Bild: Kfz-Gewerbe)

Im Juni findet die Europawahl statt. Zeit, sich zu positionieren und die Bedeutung der eigenen Interessen klarzustellen – auch für das Kfz-Gewerbe. „Wir spüren den Einfluss von Europa überall, auch in unseren Betrieben. Deswegen sind die Europäische Union und die Europawahl wichtig“, sagte Präsident Arne Joswig.

Weil die Interessen der deutschen Kfz-Branche die gleichen seien wie beispielsweise die der französischen Autobetriebe, sei es klug, an einem Strang zu ziehen. Ein erster Schritt haben der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und sein französischer Partnerverband Mobilians getan und am heutigen Dienstag (9. April) in Brüssel ihr gemeinsames Manifest zur Europawahl vorgestellt. Darin fordern sie vor allem für die Kfz-Branche verbesserte Rahmenbedingungen, Technologieoffenheit und die Einrichtung eines Dialogforums Transformation, bei dem auch das Kfz-Gewerbe vertreten ist.