Erst beim zweiten Blick kommt man ins Stutzen, da stimmt doch etwas nicht? Tatsächlich ist dieser Ford Fiesta I der einzige seiner Art: Von Ford Köln 1977 nach Lübeck ausgeliefert, nahm sich die Abteilung Fahrzeugtechnik der Fachhochschule Bingen des Wagens an. Seit 1979 liefert er nun Erkenntnisse für passiven Unfallschutz. Man setzte den Fahrer einfach in die Wagenmitte, das verbesserte die Wirkung der vergrößerten seitlichen Aufprallzonen beim Crash ganz erheblich. Der aufwendige Umbau umfasste die Verlagerung von Pedalerie, Sitz, Gurt und Steuerung, schließlich bekam das Versuchsfahrzeug auch die Straßenzulassung. Vielen Dank für diese einmalige Rarität an Bernd Gerich, Ingenieurbüro Gerich aus Wettenberg. (Lebenshilfe) 2/8 Zurück zum Artikel