Gerhard Schwartzkopf wird 75

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Ein Händler mit Leib und Seele, der sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat, ist Gerhard Schwartzkopf. Jetzt feiert der Vorsitzende des Chevrolet-Partnerverbandes 75. Geburtstag.

An diesem Mittwoch, 23. Januar, feiert der amtierende langjährige Vorsitzende des Chevrolet-Partnerverbandes, Gerhard Schwartzkopf, seinen 75. Geburtstag. Der aktive Mehrmarken-Händler in Oranienburg und Vollblut-Geschäftsmann hat sein Automobil-Geschäft von Grund auf gelernt.

Der Jubilar entstammt einer Handelsfamilien, die schon 1901 - damals noch mit Fahrrädern - für die Mobilität ihrer Kunden sorgte. Zwischen den Weltkriegen baute der Vater des heuigen Inhabers des Autohauses Schwartzkopf das Unternehmen zu einer Motorrad- und Automobilvertretung für DKW aus. Gerhard Schwartzkopf selbst lernte das Automobilgeschäft "von der Pike auf" als Autoschlosser und Autoverkäufer in Berlin bei DKW bzw. der Auto-Union kennen.

Anfang der 60er Jahre ging der gebürtige Oranienburger nach Saarbrücken, wo er zunächst als jüngster Verkaufsleiter von Peugeot schnell Fuß fasste. Im Saarland lernte er auch seine Frau Renate kennen, mit der er seit 35 Jahren verheiratet ist. Mit ihr macht sich Schwartzkopf schließlich als Opel-Händler selbstständig. Nach der Wende zog es Gerhard Schwartzkopf wieder zurück in den Osten. In die brandenburgische Heimat importierte er zunächst alle möglichen Fabrikate. Heute ist sein Autohaus Vertragshändler für Chevrolet, Skoda, Kia und Daihatsu, handelt aber auch mit EU-Importfahrzeugen verschiedener anderer Hersteller.

Ein Jahrzehnt im Dienste des Verbandes

1996 gehörte Schwartzkopf zu den Gründungsmitgliedern des damaligen Daewoo-Händlerverbandes, dessen Präsident er von Anfang an wurde. In dieser Funktion musste er die Pleite des Importeurs miterleben sowie die Wiederauferstehung als Chevrolet. Die persönliche Kontinuität vom Daewoo- zum Chevrolet-Händler gestaltete er auf Verbandsebene mit, indem er der nun als Chevrolet-Partnerverband firmierenden Interessenvertretung bis heute vorsteht.

In seiner Funktion als Verbandspräsident hat Schwartzkopf klare Worte gegenüber dem Importeur nicht gescheut. Ende 2005 beispielsweise hat er eine höhrere Marge für den Nubira durchgefochten und verhindert, dass sich die Händlerschaft auseinanderdividieren ließ. Gegenüber dem Verband der deutschen Opelhändler (VDOH) blieb Schwatzkopf zuletzt auf freundlicher, aber auf Unabhängigkeit bedachter Distanz. Angesichts des Werbens des VDOH um einen Zusammenschluss mit den Händlern der Schwestermarke will Schwartzkopf zunächst abwarten, "wie sich die Zusammenarbeit entwickelt".