Geschäftsführerwechsel bei der Kfz-Innung Oberfranken

Von Holger Zietz

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Nach 25 Jahren als Innungsgeschäftsführer geht Gerhard Fischer (Foto) in den Ruhestand. Sein Nachfolger Torsten Leucht tritt in große Fußstapfen.

Ende einer Ära: Innungsgeschäftsführer Gerhard Fischer geht in den Ruhestand.(Bild:  Zietz/»kfz-betrieb«)
Ende einer Ära: Innungsgeschäftsführer Gerhard Fischer geht in den Ruhestand.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Bei der Kfz-Innung Oberfranken geht eine Ära zu Ende: Innungsgeschäftsführer Gerhard Fischer geht nach rund 25 Jahren in den Ruhestand. Ihm folgt Torsten Leucht nach. Für den 39-Jährigen ist das quasi eine Heimkehr, schließlich wurde er in Hof geboren. Obermeister Andreas Tröger erwartet vom neuen Geschäftsführer die gleiche Innovationsbereitschaft, wie er sie von Gerhard Fischer gewohnt war: „Neue Ideen, wir leben davon!“

Doch Fischer hinter lässt große Spuren. In das Vierteljahrhundert, in dem er die Entwicklung der Kfz-Innung als Geschäftsführer lenkte, fallen zahlreiche Entwicklungen und Änderungen im Innungsleben. Zu den wesentlichen Meilensteinen gehört der Bezug der neuen Geschäftsräume, der bereits 1998 stattfand.

25 Jahre Engagement und Innovation: (v. li.) Andreas Tröger (Obermeister), Gerhard Fischer und sein Nachfolger Torsten Leucht (Geschäftsführer).(Bild:  Zietz/»kfz-betrieb«)
25 Jahre Engagement und Innovation: (v. li.) Andreas Tröger (Obermeister), Gerhard Fischer und sein Nachfolger Torsten Leucht (Geschäftsführer).
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

In den folgenden Jahren fand die Fusion mit der Kfz-Innung Coburg statt. Diese erfolgte schrittweise: Zunächst hatte die Geschäftsstelle der Oberfranken im Jahr 2001 die Geschäftsführung für die Nachbarinnung übernommen. Als damit alle zufrieden waren, folgte der nächste Schritt. Drei Jahre später fand die Fusion der beiden Innungen unter dem gemeinsamen Namen „Oberfranken“ statt. Wieder verlief alles glatt. „Beide Innungen sind miteinander verschmolzen“, beschreibt Obermeister Andreas Tröger den geglückten Zusammenschluss.

Seit 2016 betreibt die Innung erfolgreich ein Schulungszentrum, das dafür notwendige Gebäude wurde auf dem Gelände der Geschäftsstelle errichtet. Damit gibt es ein Angebot für SP-Lehrgänge in der Region, vorher mussten die Betriebe ihre Mitarbeiter in weit entfernte Bildungseinrichtungen schicken. In enger Zusammenarbeit mit der Berufsschule findet hier auch ein Teil der Mechatronikerausbildung der Fachrichtung Nutzfahrzeuge statt.

Auch neue Trends fanden schnell Eingang bei der Kfz-Innung. Dazu gehört beispielsweise die Digitalisierung: Seit 13 Jahren werden Belege bereits eingescannt – die alte Ablage gibt es nicht mehr.

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