Lohntransparenz-Richtlinie Gleiche Arbeit, gleicher Lohn

Von Harald Czycholl-Hoch 4 min Lesedauer

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Frauen werden hierzulande immer noch schlechter bezahlt als Männer – auch wenn sie die gleiche Arbeit leisten. Abhilfe schaffen soll die Lohntransparenz-Richtlinie der Europäischen Union, die bis 2026 in deutsches Recht umgesetzt werden muss. Der Großteil der Betriebe ist aber noch nicht darauf vorbereitet.

Die Lohntransparenz-Richtlinie fordert eine geschlechtsunabhängige gleiche Bezahlung. Bei Abweichungen ab fünf Prozent müssen Unternehmen ab 2026 angleichen.(Bild:  C D/peopleimages.com - adobe.stock.com)
Die Lohntransparenz-Richtlinie fordert eine geschlechtsunabhängige gleiche Bezahlung. Bei Abweichungen ab fünf Prozent müssen Unternehmen ab 2026 angleichen.
(Bild: C D/peopleimages.com - adobe.stock.com)

Transparenz, Wertschätzung und Respekt – auf diesen Werten basiere die Unternehmenskultur von BMW, sagt Ilka Horstmeier, Arbeitsdirektorin und Vorstandsmitglied des Münchener Automobilkonzerns. Beleg dafür: 2023 erreichte der Autobauer als erstes Unternehmen in Deutschland die höchste Zertifizierung des Fair Pay Innovation Lab (FPI). Die Auszeichnung zeigt, dass die Vergütungsstrukturen bei BMW fair gestaltet sind und es keine signifikanten Abweichungen im Gesamtvergütungspaket von Frauen und Männern gibt.

„Auf diese Auszeichnung sind wir besonders stolz“, so Horstmeier. „Sie belegt, dass unsere Vergütungsstrukturen im Hinblick auf Equal Pay wirksam sind. Faire Gehälter sind für uns eine Selbstverständlichkeit.“ Die BMW Group stehe für das Prinzip Leistung und Gegenleistung, gerechte Arbeitsbedingungen und ein von Vielfalt geprägtes Arbeitsumfeld.