Große Rückrufaktion bei Volvo

Redakteur: Uwe Dietrich

Volvo muss weltweit über 250.000 Fahrzeuge in die Werkstatt rufen. Grund für die Aktion sind Probleme bei der Lenkung und Leckage-Gefahr bei Turbomotoren.

Der schwedische Autobauer Volvo muss mehr als eine viertel Million Fahrzeuge in die Werkstatt rufen. Wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab, seien weltweit 217.000 Wagen vom Typ XC90 aus den Jahren 2003, 2004, 2005 sowie einzelne mit dem Baujahr 2006 betroffen. Darüber hinaus müssen auch 34 300 Wagen der Typen S40 und V50 aus den Jahren 2004, 2005 und 2006 mit Benzineinspritzung die Werkstatt aufsuchen.

Gegenüber »kfz-betrieb ONLINE« erklärte ein Unternehmens-Sprecher, der Grund für die Rückholaktion beim XC90 seien mangelhafte Kugelköpfe in den Spurstangen. Die Köpfe könnten sich deformieren und so die Manövrierbarkeit des Fahrzeugs einschränken.

Beim S40 und V50 bestehe die Möglichkeit, dass durch Hitze aus dem Turbomotor Teile der Benzinzuleitung beschädigt werden könnten. Auf Nachfrage von »kfz-betrieb ONLINE« sagte der Sprecher, dass es zu einer Leckage kommen könne.

Die Mängel wurden bei internen Test festgestellt. Bisher habe es jedoch keine Unfälle gegeben.

In Deutschland sind etwa 11.000 Fahrzeuge des Typs XC90 betroffen sowie rund 800 Exemplare des S40 und V50. Die Halter werden über das Kraftfahrzeug-Bundesamt informiert.