GW-Handel: Prozesse im Blick haben
Am ersten Tag des Deutschen Remarketing Kongresses 2013 zeigten die Referenten auf, wie ein Autohaus sein Gebrauchtwagengeschäft optimieren kann. Chaosforscher Jens Braak verwies auf die Chancenverwertung.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt trifft ein Überangebot auf eine preissensible Kundschaft. Umso wichtiger wird es für Autohäuser, dass sie ihre Prozesse im Griff haben, um erfolgreich am Markt agieren zu können. Wie das gelingen kann, zeigten die Referenten am ersten Tag des Deutschen Remarketing Kongresses, der am Dienstag im Vogel Convention Center in Würzburg gestartet ist.
Der Chaosforscher Jens Braak erklärte den Kongressteilnehmern in seinem Keynote-Vortrag die Komponenten für ein erfolgreiches Chancenmanagement im Autohaus. Chancen erzeugen könne jedes Unternehmen und somit einen Nährboden für Kompetenz schaffen: „Ein Händler sollte pro Tag drei Ideen aufschreiben, mit denen er Prozesse optimieren oder sich zukunftsweisend aufstellen kann. Die Menge macht’s.“ Nur wer die Weichen in Richtung der eigenen Visionen und Leidenschaften stelle, könne Chancen erkennen. Und dann auch konsequent verfolgen. „Jedes Unternehmen muss Unplanbares planen können, nur dann kann es kompetent auf jegliche Veränderungen reagieren“, sagte Braak.
„Es geht aber nicht darum, jede Entwicklung voraussagen zu müssen“, erklärte Braak. „Jeder weiß, dass sich der Gebrauchtwagenmarkt entwickeln wird – wohin genau, kann aber niemand voraussagen. Erfolgreich werden letztlich nur diejenigen sein, die in der Lage sind, auf Zufälle zu reagieren.“
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