Autorechtstag zur Pkw-EnVKV Händler zahlten wegen Verstößen bislang rund 32 Millionen Euro

Aktualisiert am 21.03.2025 Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

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Weil der Gesetzgeber bei der PKW-EnVKV zu viele Fragen offen lässt, haben Abmahnvereine wie die DUH es leicht. Im Vordergrund stehe nicht der Verbraucherschutz, sondern der Profit. Beim deutschen Autorechtstag zeigten sich die Autorechtsexperten zunehmend verärgert.

Pkw-Label (Muster)(Bild:  DENA)
Pkw-Label (Muster)
(Bild: DENA)

Die Pkw-EnVKV treibt weiterhin die Autobranche um. Die Verordnung war daher auch Thema beim 18. Autorechtstag vom 17. bis 18. März 2025 auf dem Petersberg bei Königswinter.

Dr. Andreas Ottofülling von der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs Frankfurt am Main informierte die Autorechtsexperten über die seit Jahren andauernde Abmahnwelle in der Automobilbranche, weil Autohäuser gegen die Verordnung verstoßen. Die seit 2011 geltende Pkw- Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKVK) schreibt Autohändlern vor, an ihren zum Verkauf stehenden Neuwagen Informationen über den Kraftstoff- und Energieverbrauch zu geben.