Händlerleasing wird einfacher

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Das Leasing-Angebot "WLP" der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe übenimmt die Verwaltung händlereigener Leasingveträge.

Die Bank Deutsches Kraftfahrgewerbe AG (BDK) hat ein neues Leasing-Angebot im Portfolio. Mit "WLP" (White Label Processing) übernimmt die BDK - über ihren Leasingpartner AutoLeasing Deutschland GmbH (ALD) - die Verwaltung händlereigener Leasingverträge. Der Händler tritt gegenüber dem Endkunden mit seiner Leasinggesellschaft auf, ALD übernimmt die Abwicklung der Verträge im Hintergrund.

In Deutschland sind eine ganze Reihe von Unternehmen tätig, die sich mit dem Leasen von Kraftfahrzeugen oder Caravans befassen. Viele kleine Gesellschaften wurden von Autohäusern ins Leben gerufen, die nur den eigenen Vertragsbestand verwalten.

"Der Aufwand für die Verwaltung solcher kleinen Gesellschaften frisst den damit erwirtschafteten Ertrag oft wieder auf", meint Vertriebsdirektor Jacq Van Roij. Jede Gesetzesänderung erfordert eine Anpassung der eingesetzten EDV-Programme. Der Autohändler muss Mitarbeiter schulen und Know-how aufbauen, neue Automodelle einpflegen und die Konditionen den Marktgegebenheiten anpassen. Mit WLP will die ALD ihre EDV-Systeme für händlereigene Leasinggesellschaften öffnen, bleibt aber selbst im Hintergrund. Neben der reinen Verwaltung des Leasinggeschäfts soll der teilnehmende Händler vom Serviceangebot profitieren. Darunter auch die unangenehme Aufgabe der Forderungsverfolgung.

White Label bedeutet, dass der gesamte Kunden-Schriftverkehr mit dem Logo der händlereigenen Leasinggesellschaft stattfindet. "Mit WLP nehmen wir bestehenden Leasinggesellschaften eine Menge Arbeit ab. Und in der täglichen Abwicklung stehen unsere Spezialisten den Autohäusern mit Rat und Tat zur Seite", verspricht Projektleiter Jörg Essig. Weitere Informationen oder konkrete Anfragen bietet die BDK unter der Telefonnummer 08 00/4 04 80 91 an.