Jahresbilanz Hahn-Gruppe peilt Milliarden-Umsatz an

Von Krzysztof Bauch 2 min Lesedauer

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Der Partner der Volkswagen-Konzernmarken in Fellbach hat sein Geschäft 2024 deutlich ausgebaut. Auf der Agenda stand unter anderem eine Neustrukturierung des operativen Geschäfts. Die Milliarden-Euro-Schwelle hat der Händler jetzt im Visier.

Die Hahn-Gruppe in Fellbach hat ihr Geschäft 2024 deutlich ausgebaut.(Bild:  Hahn-Gruppe)
Die Hahn-Gruppe in Fellbach hat ihr Geschäft 2024 deutlich ausgebaut.
(Bild: Hahn-Gruppe)

Die Hahn-Gruppe hat ihre Einnahmen im vergangenen Jahr deutlich steigern können. „Wir konnten den Umsatz im abgelaufenen Jahr um sieben Prozent steigern und kratzen nun an der Eine-Milliarde-Euro-Schwelle“, erklärte Steffen Hahn, geschäftsführender Gesellschafter der Hahn-Gruppe am Mittwoch am Unternehmenssitz Fellbach in der Region Stuttgart. Als Gründe für den Zuwachs nannte Hahn unter anderem die Neustrukturierung operativen Vertriebsgeschäfts durch neu eingeführte Vertriebsregionen und die stärkere Ausrichtung des Geschäfts an Kennzahlen.

Hahn hatte sein Geschäft 2024 in fünf Vertriebsregionen unterteilt, die seither einzelne Geschäftsführer verantworten. Zusätzlich obliegt den Geschäftsführern die Verantwortung für jeweils eine Marke aus dem Portfolio der Gruppe. Durch dieses Weichenstellung wollte Hahn mehr Nähe zu Mitarbeiter und Kunden gewährleisten sowie eine stärkere Führung sicherstellen. 2024 war das erste volle Jahr, in dem Klaus Stockhausen die Geschäfte der Hahn-Automobil-Holding führte, in der das Volumengeschäft der Gruppe zusammengefasst ist.

Wie Stockhausen erklärte, erzielte Hahn 2024 „das beste operative Unternehmensergebnis der vergangenen Jahrzehnte“. Dabei habe die verstärkte Ausrichtung an Kennzahlen geholfen: „Wir haben im vergangenen Jahr damit begonnen, ein Kennzahlensystem zu schaffen, das es uns ermöglicht, noch zielgenauere Entscheidungen zu treffen. Dazu gehört auch die Einführung eines Business-Intelligence-Tools mit einer passgenauen Verarbeitung von Kennzahlen bis in die Anwenderebene hinein.“

Auch sei es der Gruppe gelungen, die Kostenbelastung in den operativen Geschäftsbereichen trotz erheblicher Investitionen in Instandhaltungen deutlich zu reduzieren, erklärte Stockhausen. Wichtige Weichenstellungen seien außerdem die Übernahmen des Porsche-Zentrums Schwarzwald-Baar und des Autohauses Holzer im Marktgebiet gewesen. Die Übernahme des Porsche-Zentrums vollzog Hahn im Februar.

Die Hahn-Gruppe ist deutschlandweit einer der größten Händlerpartner der VW-Konzernmarken (VW Pkw und Nutzfahrzeuge, Audi, Porsche, Skoda, Seat/Cupra). Das Unternehmen betreibt aktuell 38 Standorte in der Metropolregion rund um Stuttgart. Rund 1.900 Beschäftigte arbeiten für Hahn, davon 240 Auszubildende.

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