Jahresbilanz 2023 Hella verdient weniger

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Bereits im Februar hatte die Forvia-Tochter ein Sparprogramm angekündigt, wonach ihre Kosten bis Ende nächsten Jahres um 150 Millionen Euro gesenkt werden sollen. Jetzt hat Hella die jüngsten Gewinnzahlen kommuniziert.

Hella-Hauptsitz in Lippstadt(Bild:  Hella)
Hella-Hauptsitz in Lippstadt
(Bild: Hella)

Der Scheinwerferspezialist Hella hat im vergangenen Jahr weniger Gewinn gemacht und zahlt weniger Dividende. Der Nettogewinn lag bei 266 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Lippstadt mitteilte. Im Rumpfgeschäftsjahr 2022 hatte Hella in sieben Monaten (bis Ende Dezember) 352 Millionen Euro verdient. Dabei hatten die Westfalen allerdings stark von einem Anteilsverkauf profitiert.

Hella hatte bereits vorläufige Zahlen für das vergangene Jahr und einen Ausblick auf 2024 vorgelegt. Dieses Jahr rechnet das zum französischen Autozulieferer Forvia gehörende Unternehmen mit leichten Verbesserungen bei Umsatz und Ergebnis, will aber auch insbesondere in Europa wegen geringer Profitabilität den Rotstift ansetzen.

Die Dividende für 2023 soll sich auf 0,71 Euro je Aktie belaufen. Für das Rumpfgeschäftsjahr 2022 hatte es insgesamt 2,88 Euro gegeben, allerdings beinhaltete die Auszahlung auch eine Sonderdividende von 2,61 Euro für den Ausstieg aus einem Gemeinschaftsunternehmen.

Hella gehört seit Anfang 2022 zu Forvia (ehemals Faurecia). Die Franzosen halten fast 82 Prozent der Anteile des zuletzt mit rund neun Milliarden Euro bewerteten Unternehmens. Der vom US-Milliardär Paul Singer kontrollierte Hedgefonds Elliott hält knapp zehn Prozent der Anteile direkt; über Finanzinstrumente hat er Zugriff auf weitere gut sechs Prozent.

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