gesponsertOE-Diagnose und Programmierung Effektiver Zugang zu Herstellerdaten und Systemen

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Immer öfter benötigen freie Betriebe für Wartungs- und Reparaturarbeiten Zugriff auf Herstellerdatenbanken und einen Zugang zu „OE-Diagnose und Programmierung“. ADIS-Technology bietet mit EuroDFT und DFT Direct zwei Systeme, die genau dies ohne zusätzliche Server ermöglichen: ein sicheres, schnelles und herstellerkonformes Arbeiten inklusive Rundum-Support. Dieser deckt sogar neue Themen wie Sermi/SERMA ab.

(Bild:  iStock-1425235289)
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Freie Werkstätten oder Vertragspartner, die Fremdfabrikate warten und reparieren, gelten laut Typengenehmigungsverordnung EU 858/2018 als „unabhängige Marktbeteiligte“. Als solche müssen ihnen Fahrzeughersteller einen freien Zugang zu Reparatur- und Diagnosedaten gewähren. Dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem Urteil Ende letztes Jahr bestätigt. Dabei geht es aber nicht nur um den Zugang zu klassischen, technischen Daten. Vielmehr geht es um Aufgaben wie Codieren, Freischalten, oder Kalibrieren, z.B. nach dem Austausch von Komponenten, oder dem Aktualisieren von Steuergeräten. Mit anderen Worten: Sie benötigen einen ungehinderten Zugang zum jeweiligen Fahrzeug, genauso wie zu der Datenbank des jeweiligen Herstellers – Stichwort Sermi/SERMA, dazu gleich mehr.

Im Rahmen ihrer Kooperation mit dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und dem Bundesverband der Hersteller und Importeure von Automobil-Service-Ausrüstungen e.V., kurz ASA-Verband, setzt sich ADIS-Technology seit vielen Jahren für einen freien und fairen Zugang zu OE-Daten bzw. zur OE-Diagnose ein. Genau für einen solchen bietet das Unternehmen zwei Konzepte an: Erstens das bekannte, 2016 erstmals vorgestellte EuroDFT , und zweitens das vor zwei Jahren, zusammen mit FabuCar Pro präsentierte DFT Direct .

Viele Marken auf einem Rechner

Markenübergreifende Herstellersysteme zur Diagnose und Programmierung wie das EuroDFT , ermöglichen Nutzern auch da weiterzukommen, wo deren klassisches Multimarken-Diagnosegerät an seine Grenzen stößt. Denn mit dem EuroDFT können sie:

  • Eine Verbindung zum Fahrzeughersteller aufbauen, um z. B. verbautes Zubehör dauerhaft zu hinterlegen, so dass es nicht beim nächsten Softwareupdate gelöscht/überspielt wird, sicherheits- und diebstahlrelevante Komponenten anlernen, Kalibrierungen und Software-Updates durchführen oder mittels Herstellerdiagnose auf komplexe Fehlersuche zu gehen
  • Originale Werkstattliteratur einsehen/nutzen (z. B. Reparaturanleitungen, Stromlaufpläne, etc.)
  • Informationen über Rückrufe, Werkstattaktionen etc. erhalten
  • Ein digitales Serviceheft pflegen.

Aktuell vereint das EuroDFT 16 Marken-Diagnosegeräte in einem und dies ohne zusätzliche Server. Oder besser gesagt, ermöglicht den Zugang zu den entsprechenden Portalen der jeweiligen Hersteller und deren Diagnose. Zudem sorgt ADIS dafür, dass die Herstellersoftware aller unterstützter Marken stets auf dem aktuellen Stand ist, und sich der jeweilige Betrieb um nichts kümmern muss – anders, wenn sich dieser selbst bei dem/den Fahrzeughersteller(n) registriert hat. So kann sich der Diagnosetechniker in der Werkstatt auf seine eigentliche Tätigkeit konzentrieren und muss sich nicht regelmäßig mit administrativen Arbeiten abgeben.

(Bild:  ADIS-Technology GmbH)
(Bild: ADIS-Technology GmbH)

Hilfe zur Selbsthilfe & Sermi/SERMA

Dass das Arbeiten mit mehreren unterschiedlichen Herstellerplattformen eine Herausforderung darstellt, ist eine Tatsache. Schließlich verfolgt jedes Unternehmen sein eigenes Konzept, strukturiert seine Leitfäden, seine Diagnose nach eigenem Gutdünken. Anders bei einer typischen Multimarkendiagnose, die alles standardisiert und damit in der Praxis deutlich vereinfacht. Deshalb werden für Nutzer eines Euro-DFT spezifische Schulungen angeboten, unter anderem von der Technischen Akademie des Kraftfahrzeuggewerbes, kurz TAK. Außerdem unterstützt ADIS-Technology Nutzern seines Systems bei der täglichen Arbeit mit den Herstellerportalen durch Online-Support bei der Bedienung der Herstellersoftware.

Eine weitere Hürde bei der Nutzung von OE-Portalen, über die das Unternehmen Kunden jedoch genauso hinweg hilft: „Für den Zugang zu diebstahlrelevanten Herstellerdaten ist seit Kurzem ein elektronisches „Sermi“-Zertifikat Voraussetzung“, erklärt ADIS-Geschäftsführer Dirk Marichal. Ein solches benötigen freie Kfz-Betriebe sowohl wenn sie mit Herstellerdaten oder Systemen arbeiten, als auch im Fall sogenannter Remote-Diagnosesysteme. Bei der Beantragung eines solchen Zertifikats kooperiert der Diagnosespezialist mit der SERMA GmbH, einer sogenannten Konformitätsbewertungsstelle, die auf Initiative des ZDK entstand.

Diagnose-Jobs per Remote erledigen

Neben bzw. zusätzlich zum EuroDFT können Werkstätten bei ADIS-Technology auch das DFTDirect beziehen. Bei diesem handelt es sich um ein Remotesystem, das aus einem VCI-Adapter samt OBD-Kabel besteht. Einmal per LAN oder WLAN in das Netzwerk der Werkstatt integriert, muss es der Nutzer nur noch in den OBD-Anschluss des Fahrzeugs stecken, um typischen Codier- und Freischalt-/Anlernarbeiten wie im Fall des Nachrüstens einer Anhängerkupplung oder Hinzufügen eines weiteren Fahrzeugschlüssels durchführen lassen zu können. Anders als bei gewöhnlichen Diagnosearbeiten muss die Werkstatt hier (fast) nichts selber machen.

Beauftragte Arbeiten führt ADIS als externer Dienstleister zu einem Pauschalpreis – per Internetverbindung online durch – eben „Remote“. Der große Vorteil in diesem Fall: Der Anwender benötigt keine fahrzeugherstellerspezifischen Zugänge und auch kein fundiertes Fachwissen. Die angebotenen Dienste sind umfangreich, jedoch ist das Angebot aufgrund technischer Hürden und einem fehlenden, direkten Blick auf den Tester (z. B. bei Diagnose und Kalibrierung von Assistenzsystemen) erschwert bzw. eingeschränkt. „Für bestimmte Arbeiten sind Remotediagnose-Systeme jedoch sehr gut geeignet“, ist sich ADIS-Geschäftsführer Dirk Marichal sicher.

„Neben ausführlicher Beratung erleichtern wir den Einstieg durch Hilfe bei der Registrierung, Auswahl der richtigen Konfiguration und Bündelung beider Produkte. Darüber hinaus haben wir im Automechanika-Jahr immer wieder attraktive Angebote mit Rabatten und weiteren Vorteilen, über die unsere Mitarbeiter gerne Auskunft geben“. Weitere Informationen bekommen Sie unter www.adis-technology.com sowie unter www.eurodft.com und www.dftdirect.com .

Zum Thema hat der LV Hessen in Zusammenarbeit mit den Autodoktoren Holger Parsch und Hany-Jürgen Faul einige kurze Erklärvideos erstellt:

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