Hessisches Kfz-Gewerbe ehrt Jungmeister
600 Gäste trafen sich in der Aula der Landesfachschule des Kfz-Gewerbes Hessen, um die Absolventen der Meister- und Gesellenprüfungen und die besten Automobilkaufleute zu ehren.
600 Gäste trafen sich in der Aula der Landesfachschule des Kfz-Gewerbes Hessen, um die Absolventen der Meister- und Gesellenprüfungen und die besten Automobilkaufleute zu ehren.
In seiner Festansprache ging der Präsident des Hessischen Kfz-Gewerbes und Obermeister der Frankfurter Kfz-Innung, Jürgen Karpinski, auf die schwierige Situation im Kfz-Gewerbe ein und nahm die Rede von Bundespräsident Köhler zum Anlass, Reformen und Entbürokratisierung zu fordern. Es sei höchste Zeit, gerade den Mittelstand wieder handlungsfähiger und beweglicher zu machen.
Schulleiter Claus Kapelke bat anschließend die besten Automobilkaufleute auf die Bühne. Bester Automobilkaufmann wurde Rainer Schwartz, ausgebildet im Autohaus am Kurfürstenplatz, die Plätze zwei und drei belegten Benjamin Kröber (AutoSchmitt Niederrad) und Sebastian Fleischauer (DaimlerChrysler, Frankfurt).
Bei der Ausgabe der Gesellenbrief der Kfz-Mechaniker und Kfz-Elektriker konnte Präsident Karpinski 83 Briefe überreichen. Bester Prüfling war Alexander Saueressig, ausgebildet im Autohaus Häusler Automobile Frankfurt. Die weiteren Plätze belegten Marc Wald (Fa. Leblang Maxeiner), Marco Müssig (Autohaus Luft, Eschborn). Die schwierige Abschlussprüfung haben lediglich 64 Prozent der Kandidaten bestanden.
Eine Erfolgsquote von 87 Prozent erreichte der Meisterkurs. In nur sechs Monaten absolvierten die Jungmeister über 1.200 Unterrichtsstunden in den theoretischen und praktischen Fächern. "Diese Erfolgsquote ist seit Jahren annähernd stabil und zeigt die Qualität des Unterrichts und die hohe Motivation unserer Schüler," so Schulleiter Kapelke.
Bester Jungmeister wurde Timo Krönung aus Hasselroth. Danach folgten Matthias Lindow (Großniedesheim) und Antonio Stelle (Wasserlos).