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Honda Jazz: Eine Kiste geht noch

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Umfangreiche Serienausstattung

Spendiert hat Honda seinem Erfolgsmodell, das sich seit seiner Markteinführung im Jahr 2001 europaweit über 780.000 Mal verkauft hat, hingegen eine umfangreiche Serienausstattung. Sie geht weit über das Maß hinaus, das man bei den Einstiegsmodellen der Kleinwagen-Wettbewerber findet.

Bereits in der Basisversion Trend sind fast alle Sicherheitssysteme ab Werk mit an Bord – von ABS mit einer elektronischen Bremskraftverteilung über einen Bremsassistenten und einem Druckverlust-Warnsystem bis hin zu LED-Tagfahrlichtern und einer Nebelschlussleuchte.

Auch nützliche Fahrerassistenzsysteme wie eine Berganfahrhilfe, ein City-Notbremsassistent, eine Geschwindigkeitsregelanlage sowie ein Licht- und Regensensor sind im Einstiegsmodell verbaut. Lediglich die Einparkhilfe, der Fernlichtassistent, der Spurhalteassistent und die Verkehrszeichenerkennung sowie der damit verbundene Geschwindigkeitsbegrenzer sind erst ab der mittleren Ausstattungslinie erhältlich, die bei 16.850 Euro startet.

Ebenfalls Serie in der mittleren Linie ist ein neues Infotainment-System. Das auf Android basierende Konzept, das über einen 7-Zoll-Touchscreen bedient wird, ist mit einer Reihe vorinstallierter Apps ausgestattet und erlaubt den Zugriff auf zahlreiche Internetdienste wie Echtzeit-Verkehrsinformationen, Wetterinfos, Musik-Streaming oder den eigenen Facebook- und Twitter-Account.

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Dem 18.450 Euro teuren Topmodell „Elegance“ vorbehalten sind neben 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und einer Klimaautomatik unter anderem eine Alarmanlage, Nebelscheinwerfer und eine Rückfahrkamera.

Fazit: Der neue Honda Jazz ist ein Kleinwagen, der angesichts seines beeindruckenden Platzangebots eigentlich gar keiner ist. Den Entwicklern ist es gelungen, dem bereits sehr geräumigen Vorgänger noch mehr wertvolle Zentimeter rauszukitzeln, die ganz den Insassen und deren Gepäck zugute kommen. Angesichts der umfangreichen Serienausstattung im Jazz passt das Preis-Leistungsverhältnis zwar, aber es besteht durchaus die Gefahr, durch den im Vergleich zum Wettbewerb und zum Vorgänger deutlich höheren Einstiegspreis die preissensiblen Kunden zu verlieren.

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