Hundsärmlig: Haustiere am Arbeitsplatz
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Wohin mit dem Vierbeiner, wenn Frauchen und Herrchen zur Arbeit müssen? „Na, dorthin mitnehmen“, lautet die pragmatische Antwort, die auch immer mehr Autohäuser und Werkstätten geben. Auch hier fungieren Hunde immer öfter als Charmebolzen.
Bis vor acht Jahren lebte auf dem Gelände der Hamburger Autohausgruppe Hugo Pfohe der Wachhund Rex. Nach Ladenschluss wurde per Fernschaltung seine Zwingertür geöffnet, und die Arbeitsnacht des Vierbeiners auf dem einzäunten Grundstück begann. Das Autohaus hatte einen Mitarbeiter auserkoren, der den Wachhund mit Futter und Zuwendung versorgte und ihn wieder zurück in den Zwinger führte. „War dieser krank oder weilte im Urlaub, trat Plan B in Kraft“, erinnert sich Autohausgeschäftsführer Philip Pfohe. Dann übernahm der stellvertretende Hundeprofi im Unternehmen. „Glücklicherweise sind wir nie in die Situation gekommen, dass beide krank waren“, fügt er schmunzelnd hinzu. Als Rex altersbedingt in den Ruhestand trat, übernahmen Videokameras und elektronische Wachsysteme seine Aufgabe.
Wer sich heute auf die Suche nach einem Wachhund auf einem Autohausgelände macht, wird vermutlich kaum Erfolg haben. Dafür aber gibt es umso mehr Hunde in den Betrieben selbst. Sie liegen im Büro des Geschäftsführers, begrüßen die Kunden und holen sich Streicheleinheiten von den Autohausmitarbeitern ab.
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