Onlinezulassungen i-Kfz-Quote liegt bei 39 Fahrzeugen pro Tag

Von Doris S. Pfaff 6 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das vor einem Jahr gestartete i-Kfz für den Autohandel kommt langsam voran. Bis es rundläuft, werde es laut Zulassern aber noch Jahre dauern. Mit einem Dashboard möchte der Bund den Umsetzungsgrad nun transparent machen.

Die voll automatisierte Kfz-Zulassung durch den Autohandel sollte eigentlich seit September 2023 bundesweit in allen Straßenverkehrsämtern möglich sein. Die Bilanz ein Jahr später ist ernüchternd.(Bild:  Grimm - VCG)
Die voll automatisierte Kfz-Zulassung durch den Autohandel sollte eigentlich seit September 2023 bundesweit in allen Straßenverkehrsämtern möglich sein. Die Bilanz ein Jahr später ist ernüchternd.
(Bild: Grimm - VCG)

Ein Jahr nach Inkrafttreten der Neufassung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung am 1. September 2023 und der damit einhergehenden Umsetzung von i-Kfz Stufe 4 läuft noch immer nicht alles rund. Seit Jahresbeginn bis Ende Juli konnten von knapp sieben Millionen Zulassungs- und Abmeldevorgängen durch Dienstleister nur 18 Prozent voll automatisiert abgewickelt werden.

„Internetbasierte Fahrzeugzulassung“ startete 2013

Zum Hintergrund: 2013 rief das Bundesverkehrsministerium nach jahrelangen Forderungen des Autohandels das Projekt „internetbasierte Fahrzeugzulassung“ (i-Kfz) ins Leben. Die erste Stufe der i-Kfz trat im Januar 2015 in Kraft. Seitdem können Privatleute ihre Fahrzeuge selbst abmelden. Mit der zweiten Stufe können sie seit Oktober 2017 diese auch digital wieder zulassen.