IG Metall droht Glinicke mit Streiks
Die Firmenleitung der nordhessischen Autohandelsgruppe Glinicke will die wöchentliche Arbeitszeit seiner Mitarbeiter von derzeit 36 auf 40 Stunden erhöhen.
Wie die Hessisch/Niedersächsische Allgemeine berichtet, bahnt sich in den Betrieben der nordhessischen Glinicke-Autohandelsgruppe ein Arbeitskampf an. Die Firmenleitung wolle mit Blick auf die ausgeweiteten Geschäftszeiten die wöchentliche Arbeitszeit von derzeit 36 auf 40 Stunden erhöhen. Die IG Metall fordert dagegen einen "Anerkennungstarifvertrag", mit dem der Tarifvertrag des Kfz-Handwerks übernommen wird. Sie hat dabei die Unterstüzung des Betriebsratsvorsitzenden.
Die Autohandelsgruppe war wegen der Arbeitszeitfrage aus der Kfz-Innung ausgetreten, um flexibler am Markt agieren zu können. Wie Geschäftsführer Carsten Bachmann gegenüber »kfz-betrieb«-ONLINE bestätigte, geht es der Firmenleitung ausschließlich um die Wochenarbeitszeit. Alle anderen tariflichen Regelungen sollen weiterhin gelten, das habe man der Belegschaft schriftlich mitgeteilt. Man müsse nun abwarten, wie die Mitarbeiter reagierten und wie die Verhandlungen weitergehen. Zu Arbeitsniederlegungen sei es noch nicht gekommen.