Peugeot-Produktpläne In der Mitte des Marktes

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Kein Kleinstwagen und keine klassische Mittelklasselimousine: Peugeot konzentriert sich auf die Kernsegmente.

Oberhalb des 408 ist bei Peugeot demnächst Schluss.(Bild:  Peugeot)
Oberhalb des 408 ist bei Peugeot demnächst Schluss.
(Bild: Peugeot)

Peugeot sieht sich in der Mitte des aktuellen deutschen Pkw-Marktes. Die Stellantis-Marke hat weder Ambitionen, ins Kleinwagengeschäft einzusteigen, noch will sie im klassischen Mittelklasse-Segment vertreten sein. Das hat Alain Favey, der neue CEO des französischen Fabrikats, nun erkennen lassen.

Einstiegsmodell der Marke bleibt somit der Kleinwagen 208, der 2027 in eine neue Generation geht. Wahrscheinlich nicht wie zunächst geplant rein elektrisch, sondern optional auch als Mildhybrid. Kurz darauf folgt der Crossover-Ableger 2008, ebenfalls in einer konventionellen und einer elektrischen Variante. Die beiden Modelle basieren auf der STLA-Small-Plattform, die im Konzern von mehreren Marken für Klein- und Kompaktwagen genutzt wird.

Die noch darunter positionierte Smart-Car-Plattform kommt bei Peugeot nicht zum Einsatz; auf dieser kostenoptimierten Architektur basieren unter anderem die günstigen E-Modelle Citroen E-C3 und Opel Frontera Electric sowie deren Verbrenner-Geschwister. Einen vergleichbaren Peugeot wird es nicht geben.

Auch im D-Segment wollen die Franzosen nicht aktiv werden – zumindest, was ein klassisches Mittelklassemodell angeht. Im Konzern stünde dafür die STLA-Large-Plattform zur Verfügung, die bei Peugeot aber offenbar aktuell keine Rolle spielt. Nach dem für Ende dieses Jahres erwarteten Auslaufen des bisherigen Flaggschiffs 508 übernimmt dann zunächst der etwas kleinere, im Crossover-Stil gehaltene 408 die Rolle des Spitzenmodells. Premiere hatte die Baureihe erst 2022, so dass sie noch einige Jahre weiterlaufen dürfte. Sie basiert wie der 508 noch auf der älteren EMP2-Plattform des Konzerns.

Anstatt die Modellpalette auszubauen, konzentriert sich Peugeot auf die Erneuerung der bestehenden Baureihen. So steht in den kommenden Monaten das Lifting des Kompaktmodells 308 an, in den beiden folgenden Jahren beginnt die Umstellung der Kleinwagenproduktion und 2027 ist die Erneuerung des Transporters Boxer zu erwarten. Bevor ab 2028 dann die Facelifts für die Crossover 3008 und 5008 anstehen. Zudem dürfte dann die komplett neue 308-Generation starten.

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